LivingFire Ministry International - Keepers of the Flame of the Messiah!

DIAMANTEN UND PERLEN II

Übersicht:
1. Vision über den Zustand der Gemeinde Christi
von Daniel Yoder
2. Gottes Gebetsarmee an die Gebetsfront!
von Dieter Beständig
Lance Lambert.pdf (PDF — 71 KB)
3. Die kommende Umwälzung, Aufruhr
und die Erweckung
durch Lance Lambert
4. Der Endzeitdienst des Leibes Christi
von Tommy Hicks
5. Eine Vision der Entrückung vonPastor Olav Rodge
       




Vision über den Zustand der Gemeinde Christi
von Daniel Yoder / 6. Feb. 2004

Newsletter April 2004 (freie Übersetzung)
Herausgeber: Rebecca (Brown) Yoder, M.D. & Rev. Daniel Yoder

Ich, Daniel, bekam diese Vision am 6 Februar 2004 gleich nach der, die ich im Februar Rundbrief geschildert habe. Nachdem ich den im Rundbrief beschriebenen Kriegsrat Satans sah, sprach der Engel zu mir und sagte: "Komm mit mir hinauf zum Himmel. Ich möchte dir zeigen wie die Welt aus der Sicht des Heilands, vom Throne Gottes aussieht. Während dem Aufstieg, kamen wir durch eine Schicht der Schwere, sie war geistlicher Natur, eine schreckliche Bedrückung. Ich konnte weder hoch noch runter schauen, es war so dunkel. Aber wir stiegen auf einem Lichtstrahl auf. Ich fragte den Engel was das für eine Dunkelheit sei und warum ich mich so bedrückt und schwer fühle.

"Dies ist das Reich zwischen Himmel und Erde. Hier haben Satan und seine Engel ihren Wohnraum. Sie werden es bis zu dem Zeitpunkt besitzen, an dem Gott sie in den Abgrund stoßen wird."

Der Engel sagte mir auch, dass es der gleiche Ort ist, an dem Michael gegen den Fürst von Persien kämpfte, der ihn davon abhalten wollte die Antwort auf Daniels Gebet zu bringen. (siehe Daniel Kap. 10)

Dann fragte ich den Engel was das für ein Lichtstrahl sei auf dem wir reisten. Er sagte, "Es sind die Gebete der Heiligen. Die Gebete derer die sich einsetzen und den geistlichen Kampf kämpfen."

Als wir im Himmel ankamen, stellte ich fest dass alles so viel heller und klarer und auch viel herrlicher war und die menschliche Sprache keine Worte hat um so etwas beschreiben zu können. Meine natürlichen Augen konnten das Licht nicht sehen. Es war so, als wenn ich es in einem Spiegel sehen würde. Der Engel drehte mich um und sagte, "Schau auf den Planeten Erde". Alles was ich sah, war eine Dunkelheit die durch winzige Lichtstrahlen von überall auf der Welt durchbrochen wurde. Diese kleinen Lichtstrahlen waren so kräftig, das sie durch diese dunkle Schicht von Satans Reich durchstachen. Ich fragte den Engel was für Lichtpunkte das wären. Erneut sagte er mir "Dass sind die Gebete der Heiligen". Die Lichter waren nicht dauerhaft, sie gingen dauernd an und aus. Ich fragte den Engel warum die Lichter nicht dauerhaft sind. Er sagte mir "Jedes mal wenn ein Licht ausgeht, ist es wegen einer Person innerhalb einer Gemeinde die streitet oder Klatsch verbreitet, usw. dadurch werden die Gebete effektivlos". Ich fragte daraufhin, "Aber all die Gemeinden beten, warum gibt es nicht mehr Lichter?"

"Ja" sagte er "aber durch den Umstand der Sünde innerhalb des Leibes Christi, hat Satan das Recht viele der Gebete abzuhalten. Die Verbindung zu Gott kommt somit nie zustande."

Ich fragte "Gibt es eine Möglichkeit um das zu ändern?"
"Wie ich vorhin bereits sagte, die Engel stehen bereit um dagegen zu kämpfen, aber die Gemeinden haben noch nicht ihre Autorität zur Kenntnis genommen um im geistlichen Kampf, auf die Art wie Gott sie berufen hat, aktiv zu werden. Das kommt daher dass immer noch Dinge in den Gemeinden zu finden sind wie Kämpfe, Streit, Wetteifern, Verleumdungen, Tratsch, falsche Propheten, falsche Lehrer und viele andere Sünden. Die Gemeinden bringen die Lehren von Menschen und nicht die von Gott." Der Engel wandte sich zu mir und sah mir direkt in die Augen und sagte "Du hast das Wort Gottes gelesen, erkennst du nicht wie die Kirchen vom geschriebenen Gotteswort abweichen? Sie kämpfen um die Homosexualität, Abtreibung, Ehe, Politik, Geld und sogar welche Farbe der Teppich in ihren Kirchen haben soll."

Ich fragte "Was kann ich dazu beitragen um die Gemeinden zu ändern?" Er sagte "Komm, lass uns gehen. Ich werde dir die Gemeinde zeigen."

Über den Lichtstrahl kamen wir wieder in die Nähe der Erde zurück und hielten über der USA an. Es sah so aus als wenn ich jede Kirche in Amerika sehen konnte, Große, Kleine auch Mittlere. Ich sah außen um die Kirchen herum die bösen Geister die durch Satan dort hin geschickt worden waren. Ich fragte: "Wenn die Gemeinden die Geister zurückweisen, werden diese dann gehen?"

"Es steht geschrieben das der Mensch bereuen und sich von seinen bösen Wegen abwenden muss erst dann wird Gott das Land wieder heilen.
(2 Chronik 7,14)

Den Einsatz den jede Gemeinde für die geistliche Kampfführung aufbringt, der spiegelt sich direkt im Leben ihrer Mitglieder." Als der Engel mit seinem Arm auf die Erde zeigte, sagte er "Schau, die Menschen haben Tempel für ihr Fleisch gebaut. Die Menschen sagen dass Gott kommen wird und in diesen Gebäuden wohnen wird. Sie haben nicht verstanden dass Gott nicht mehr in Gebäuden wohnt sondern in den Herzen der Menschen. Die meisten dieser Gebäude sind voll mit Fleischlichkeit aber leer von Heiligem Geist. Sie wurden für das Wohlbefinden und dem Gefallen von Menschen gebaut aber nicht vor Gott. Der Mensch wurde die Autorität in den Kirchen, nicht Gott. Fast alle Gemeinden Gottes werden von einem Vorstand und politischen Entscheidungen geführt. Wenn Gott seinen Heiligen Geist an einem Ort ausgießt, nehmen sehr schnell die Menschen den Ruhm in Anspruch. Wenn der Geist den Ort verlässt, dann merken es die Pastoren und Propheten nicht mal. Sie dienen weiter im Fleisch mit Zeichen und Wundern vom Fleisch, nicht von Gott. Schau doch, einige eröffnen Programme der Heilung. Warum heilen sie nicht auf den Straßen und in den Krankenhäusern so wie es Jesus tat. Einige würden nicht mal jemanden im Rollstuhl berühren, weil sie wissen das sie nicht die Macht haben die Menschen zu heilen." Dann sagte er noch einmal, "Lass uns die Gemeinde anschauen."

"Sie haben Propheten die für Geld prophezeien. Die Leute müssen ihre Prophezeiung haben. Sie rennen hin und her und suchen nach einem Propheten der ihnen ein prophetisches Wort gibt. So werden sie schließlich durch die vielen Worte die sie bekamen, verwirrt. Sie suchen nicht mehr Gott sondern nur noch die Propheten. Es ist für sie wie eine Sucht. Sie brauchen häufig ein prophetisches Wort, ansonsten können sie nicht glücklich sein."
Ich fragte, "ist die Gabe der Prophezeiung denn nicht echt?" Er sagte, "Ja. Es sind die wahren Propheten des Altertums, sie prophezeiten Bestrafung und Vernichtung durch Gottes Gericht und riefen die Menschen zur Buße auf. Die meisten der heutigen Propheten prophezeien aber Frieden und gute Zeiten. Wir werden sehen welche Prophezeiung eintrifft." (lies Jeremia 28,7-9)

Nüchtern fuhr er fort, "Heute prophezeit die Mehrzahl der Propheten wie reich die Leute sein werden, sie prophezeien nur Ruhm und Reichtum, gute Zeiten und Segen, aber keine der Mühsale und Leiden die die Realitäten des Lebens betreffen. Sie prophezeien dass jeder eine großartige Aufgabe bekommt, einen Mega-Dienst; sie verabscheuen kleine Dienste. Die Propheten von heute sehen niemals Sünde im Leben von jemandem und so sagen sie auch nicht dass jemand eine Sünde bereuen und lassen soll. Einige der Propheten prophezeiten fälschlich dass das "Jahr 2000 Problem" eine Katastrophe würde aber keiner prophezeite den 11. September 01. Die Propheten sind seit 40 Jahren dabei zu verkünden das die Entrückung in den nächsten paar Tagen eintrifft." Ich fragte den Engel, "Was meinst du damit?"

Er sagte, "Es gab einen Propheten in Arizona, der das Ende auf einen bestimmten Tag prophezeite, viele verkauften ihren Besitz und zogen aus. Dann prophezeiten sie das Kommen des Herrn an Rosh Haschana (jüdisches Neujahr) im Jahr 1988. Weitere fielen in diese Falle und glaubten es. Als Jesus noch auf der Erde war, sagte er sehr deutlich das niemand den Zeitpunkt seiner Rückkehr kennt. Heute, bedenkt niemand dass Gott seine Rückkehr für viele Jahre verzögern kann. Die Christen haben nicht für die Zukunft gebaut, nur für die Gegenwart. Der Prophet Joseph prophezeite die 7 Jahre der Dürre, und die Leute bereiteten sich vor." Ich fragte ihn ob noch mehr Katastrophen auf Amerika zukommen.

Er sagte, "Ja, ich werde sie dir zeigen. Aber darüber kannst du jetzt noch nicht schreiben." Ich sagte, "was soll ich dann am besten machen?" Er sagte, "schau und hör zu. Die meisten Pastoren heutzutage wollen einen Namen und ein Reich für sich selber bauen. Sie wollen im Fernsehen auftreten. Sie wollen Radiostationen haben. Bücher über Bücher werden darüber geschrieben wie großartig das Leben ist. Bücher die den Leuten ein gutes Gefühl geben. Wenige sind es die dem Volk Gottes die Wahrheit sagen. Die Pastoren lehren dem Volk Gottes nicht wie man das Gute vom Bösen unterscheidet. Die Gemeinde nimmt keine Stellung gegen die Sünde ein, stattdessen machen sie Kompromisse. Die meisten Gemeinden lehren ihren Mitgliedern den geistlichen Kampf nicht." (Siehe Hesekiel 13,5)

Dann sagte ich, "Aber die Leute anbeten und lobpreisen doch Gott." Er antwortete "Gott hört sie nicht mal. Er möchte ihren Lobpreis nicht hören wenn sie nur das Fleisch erbauen."

"Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen! Wenn ihr mir auch euer Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran, und das Dankopfer von euren Mastkälbern schaue ich gar nicht an. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder, und dein Harfenspiel mag ich nicht hören! Es soll aber das Recht einherfluten wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein unversiegbarer Strom!"
Amos 5,21-24

Er setzte fort, "Die Gemeinden wollen Unterhaltungsprogramme einführen und keine Lehre mehr. Selbst Pastoren und Propheten werden Showmaster und Schauspieler." Der Engel sah mich wieder mit einem sehr ernsten Ausdruck im Gesicht an. "Sogar die Missionare benennen ihre Missionswerke nach sich selbst aber nicht für Gott. Es werden Institutionen der Menschen, nicht Gottes. Die Gemeinde sorgt sich nicht um Verluste oder Verletzungen. Ich war in vielen Gemeinden und besuchte sie in einer Verkleidung als ein bedürftiger, in Not geratener Mensch und wurde abgewiesen. Jesus selbst besuchte auch viele Gemeinden als hilfsbedürftiger Mensch verkleidet und wurde weggeschickt. Ich weiß von einem Engel der von Gott als eine wohlhabende Person zu den Gemeinden geschickt wurde. Er wurde überall mit offenen Armen willkommen geheißen und dass nur wegen dem Geld. Während den 60 und 70 Jahren sandte Gott eine Erweckung unter die Jugend sie hieß "Jesus Bewegung". Diese Bewegung wurde von den allermeisten Gemeinden verworfen." Der Engel sah mich immer noch mit diesem ernsthaften und sorgenvollen Gesichtsausdruck an. Er sagte "Weißt du denn nicht dass nicht die von Gott berufenen Leiter und Pastoren die Gemeinden führen? Die Vorstände führen sie! Einige Glaubensrichtungen (Konfessionen) geben Lektionspläne heraus, so das alle Pastoren an allen Orten das gleiche predigen anstatt dem Heiligen Geist zu folgen was er der jeweiligen Gemeinde sagen will. An vielen Orten amüsieren sich die Dämonen, wenn sie die Christen hören die behaupten Festungen und Bollwerke niedergerissen zu haben aber die weiterhin existierende Gegenwart von Bars, Prostituierten, Abtreibungskliniken Drogenhändler und Abhängige übersehen sie völlig."
Er schwenkte seinen Arm über die gesamten Vereinigten Staaten und sagte mit einer Geste, "Schau dir die Pastoren an die sich gegen ihre Ehefrauen auf sexuellem Gebiet versündigt haben. Sieh dir die Ältesten, Diakone und Vorstandsmitglieder an die Ehebruch begehen und von den Kirchenopfern stehlen und an noch vielen anderen Sünden teilhaben... Aber sie nennen sich selbst Leiter!"

Als er den Arm über die Vereinigten Staaten schwenkte, konnte ich die schnell wachsende homosexuellen-Bewegung in Amerika sehen. Er sagte, "Schau, das ist es womit die Kirche einen Kompromiss eingehen wird! Jetzt fordern sie sogar sogenannte christliche Pastoren die homosexuell sind. Sie ignorieren vollständig Gottes Wort, das die Homosexualität als ein Gräuel vor Gott predigt." Ich konnte das unschuldige Blut der Abtreibungen, in Gottes Thronsaal aufschreien sehen, das von den abgetriebenen Babys unserer ach so humanen Menschheit hier auf der Erde stammt. Ich konnte sogar erkennen dass das Blut in manchen Fällen von Menschen aus den christlichen Kirchen stammt. Auch sah ich den unglaublichen Anstieg von Gewalt und Straftaten, besonders unter den Jugendlichen und Kindern. (Jesaja 3,12)

Dann sah ich Christus wie er über die ganze Erde sah und mit ausgebreiteten Armen dastand. Von seinen Händen tropfte noch das Blut. Das Blut für den Preis der Erlösung, das Blut der Errettung. Aber es war zurückgewiesen worden, vom Fleisch, von unreuigen Menschen die tief in Sünden stecken, tief in Hass und Bitterkeit. Viele von ihnen waren in der Gemeinde. Ich hörte Jesus sagen, "Erweckung kommt dann, wenn die Menschen es lernen zu bereuen" Auch sagte Jesus, "Vater, halte deinen Zorn, halte deinen Zorn noch ein klein wenig zurück!"

Es war mir nicht möglich das Gesicht Jesu zu sehen, aber ich schließe aus der Haltung des Engels, das es sehr sehr betrübt war. Das er über diesen Planeten weinte, für den er gestorben ist, während er auf die stinkend faulige Sünde schaute, die auf dieser Erde verübt wird. Ich erinnere mich den Engel sagen zu hören "Die Abscheulichkeit die in dem Buche Daniel ausgesprochen wurde, erfüllt sich in Amerika. Sie töten Kinder, Homosexualität wird legalisiert." Er sagte mir, sobald beides im amerikanischen Kongress vollständig durch das Gesetze legalisiert wurde, das Gericht Gottes erscheinen wird, zuerst über der Gemeinde und dann über Amerika. (1 Petrus 4,17)

Der Engel erzählte mir noch etwas sehr Erstaunliches. Er sagte "Einer der größten Stolpersteine innerhalb der Gemeinde ist der völlige Mangel an der Furcht Gottes und die Lehre einer billigen Gnade. Nur äußerst wenige fürchten sich davor ihre Erlösung, durch anhaltende bewusste Sünde, zu verlieren. Sie glauben, dass sie weiterhin bewusst sündigen können und ihnen noch vergeben wird und sie in den Himmel kommen. Sie fürchten sich nicht vor Gottes Züchtigung in ihrem Leben. Tatsächlich ist es so, sobald Probleme in ihr Leben kommen, denken sie nicht einmal über die Tatsache nach, dass es das Ergebnis ihrer eigenen Handlungen sein könnte."

Der Engel zeigte mir, wie in den nächsten paar Monaten das Vergnügen und die Unterhaltung die vollständige Erziehung der Kinder übernehmen wird. Alles wird akzeptabel, sogar Pornografie. Er sagte mir dass es innerhalb der Gemeinde eine Epidemie von Porno-Süchtigen gibt, selbst unter der höchsten Führerschaft.

Als der Engel mich nach Hause zurückbrachte, sagte er "Die Gebete der Leute vor 100 Jahren waren viel größer als die der heutigen Leute. Die Menschen der damaligen Zeit waren bereit viel Zeit zu investieren um nach Gott zu suchen. Selbst die Gesetzlosen jener Tage glaubten dass es einen Gott gibt. Die Grundlage der Erziehung hier in Amerika, basiert auf der Bibel. Kindern wurde mit der Bibel lesen und schreiben gelehrt. Der Schutz den die Kinder in der Schule hatten, kam vom täglichen aufsagen des "Vater Unsers". Das gesamte Gerichtssystem basiert auf der Bibel. All das gibt es in den Schulen nicht mehr und wird auch von den Gerichten durch politische Richter schnell entfernt. Die meisten Gebete der heutigen Christen sind völlig Ich-zentriert und die meisten Leute sind nicht mehr in der Lage sich länger als ein paar Sekunden im Gebet zu konzentrieren. Das kommt hauptsächlich durch die schnellen Bildfolgen und bunt schillernden Szenen auf ihren Fernsehern und Filmleinwänden. Diese Unfähigkeit sich zu konzentrieren ist ein riesiges Hindernis in ihrer Beziehung zu Gott."

Ich fragte den Engel bezüglich der kommenden Katastrophe in Amerika. Wir hielten wieder an und er sagte "Amerika hat solch eine Zerstörung noch nicht gesehen welche Gott für sie vorgesehen hat. Die Leute können sich gar nicht vorstellen wie Gottes Zorn wirklich ist. Wie grimmig sein Zorn gegenüber der Sünde ist. Tatsächlich ist es so dass Gott nicht mal auf diese Erde schauen kann, würde er es tun so würde er sein Gericht und seinen Zorn sofort ausschütten. Jesus steht und legt Fürbitte für diesen Planeten ein. Jesus ist derjenige der alles sieht, alles was geschieht."

Ich fragte "Wird das Gericht kommen?" er antwortete "So steht es geschrieben!" Ich fragte weiter "Wird der Zorn schrecklich sein?" Er antwortete "Sodom und Gomorra sind ein milder Vergleich mit dem was geschehen wird." Ich fragte ihn erneut "Wie kann man es ändern? Wie kann die Katastrophe abgewendet werden?"

Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel. Ich wusste das es Gottes Stimme war. Mit einer Donnerstimme sprach er "WENN MEIN VOLK SICH SELBST DEMÜTIGT, BETET UND SICH VON SEINEN BÖSEN WEGEN ABWENDET, DANN WERDE ICH SIE VOM HIMMEL HER ERHÖREN. WENN SIE AUFHÖREN NACH DEM VERGNÜGEN ZU SUCHEN, UND MICH SUCHEN, WENN SIE SICH VON IHREN PROGRAMMEN ABWENDEN UND SICH MIR ZUWENDEN UND MICH EINLADEN UND AUFNEHMEN WERDEN, WENN SIE DIE WAHRE LEHRE DEM VOLK BRINGEN WERDEN, WENN SIE ANFANGEN WERDEN AUF MEINE STIMME ZU HÖREN, DANN WERDE ICH MEINEN ZORN NICHT AUSSCHÜTTEN."

Da wusste ich das Gott jedes unserer Gespräche mitbekam die ich mit dem Engel führte. Genauso hört Gott auch jedes andere Gespräch das hier auf der Erde gesprochen wird! Was kommt aus deinem Munde?

Der Engel sagte mir dass uns Gott geboten hat diese Vision in unseren Rundbrief zu schreiben. Ich fragte "Warum wir? Warum kann es nicht jemand anderes tun?" Er schüttelte den Kopf und sagte "Gott sagt, ihr beide seid so unbeliebt, das ein wenig mehr auch keinen Unterschied mehr macht." Wenn Gott es mir erlaubt, werde ich mehr darüber sagen was ich gesehen habe.
Eine Anmerkung von Rebecca:

Ich bekam über 100 E-Mails zusätzlich zu den regelmäßigen Briefen pro Tag. Ich war sehr verblüfft dass über 50% von ihnen von Leuten stammt die behaupten Christen zu sein und leben doch in einer sexuell unmoralischen Beziehung. Diese Leute erkennen noch nicht mal das sexuelle Unmoral eine Sünde ist. Was in der Welt lehren ihre Pastoren?

Bei den Tausenden von Kontakten die über die Monate entstanden, habe ich eine Sache festgestellt, nämlich dass die Christen Grundsätzlich keine Ahnung haben, was Sünde ist und was nicht.

Daniel und Ich hatten vor ein paar Tagen einen jungen Mann in der Seelsorge der behauptete Christ zu sein, sein ganzes Leben zur Kirche ging, aber keine Ahnung von der Bedingung hatte, sein Leben persönlich an Jesus Christus auszuliefern. Dieser junge Mann sagte uns, dass die Homo- und Bisexualität eine akzeptierte und beliebte "Sache" innerhalb der heutigen Jugend sei. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gemeinde! Sexuelle Sünden hält man für "cool". Sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe sind so "normal" das niemand mehr anhält und darüber nachdenkt dass es Gott vielleicht nicht gefallen könnte. Die Homosexuellen Aktivisten haben unser öffentliches Schulsystem dermaßen gut infiltriert, das selbst die größten Abscheulichkeiten vor Gott, akzeptiert und als beliebte Beschäftigung angenommen wird. (Lies hierzu das erste Kapitel aus dem Römerbrief)
Vor einigen Jahren las ich über die Studie von Dr. Dobson's Organisation, die aufzeigte, das innerhalb jeder Gemeinde, 25% der jungen Frauen eine Abtreibung hatte. Aus meiner Erfahrung in der Seelsorge weiß ich, dass der Prozentsatz inzwischen weit höher liegt.

Überall lassen sich bekennende Christen als Kandidaten für die Wahl zum Präsidenten aufstellen, unterstützen aber beides, Abtreibung und die Homosexuellenbewegung! Nicht ein einziges Mal dachten sie darüber nach, wie Gott zu ihrer Wahl steht! Wir haben einen Präsidentschaftskandidaten der die Homo-Ehe in Amerika legalisieren möchte.

Erinnert ihr euch noch daran was der Engel zu Daniel gesagt hat? "An dem Tag an dem sowohl die Abtreibung und die Homosexualität vollständig im Gesetz durch den Kongress legalisiert wurden, wird Gott seinen Zorn zuerst auf die Gemeinde und dann auf Amerika ausschütten." Du solltest zuerst einmal gut darüber nachdenken bevor du in die Wahlkabine gehst!

(Anm. d. Übers: In Deutschland ist es seit dem 1. August 2001 gesetzlich verankert, dass schwule wie lesbische Paare eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen können. Treibende Kraft war hierfür die Partei der Grünen, deren Parteiprogramm auf einige solcher Ziele hinweist.)

Die weltlichen Menschen haben viel unternommen um jede Erwähnung von Gott, Jesus und der Bibel aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Sie wollen die Beseitigung des Kreuzes und sogar die völlige Streichung des Wortes "Gott" aus dem amerikanischen Eidspruch. In den meisten öffentlichen Schulen wird der Begriff "Chrismas" (Weihnachten) geächtet. Man nennt es nun "Winter Fest". Was tust du PERSÖNLICH um gegen die Flut anzukämpfen? Was macht deine Gemeinde? Nur ein paar Jährchen noch weiterschlafen und sich aus den Wahlen heraushalten und dann wird die Christenheit in diesem Land geächtet sein. Ist das OK für dich?

Dieser Rundbrief ist ein Schrei. Ein Schrei aus unserem Herzen und ein Schrei aus Gottes Herz. Wach auf! Wach auf und beginne zu handeln. Erstens, fange an zu beten - inbrünstig und beharrlich! Zweitens, aber genau so wichtig, werde ein ernsthaft Studierender des Wortes Gottes. Lerne es für dich selbst! Verlass dich nicht auf jemand Anderen der es dich lehren wird. Lerne es, präg es dir ein und wende es in deinem Leben an. Mache es zu einem Teil von allem was du tust. Du kannst den Unterschied machen.

Lass einen Lichtstrahl durch die Dunkelheit aufleuchten der direkt aus deinem Herzen zum Himmel strahlt!
(Jesaja 58,10)

In Gottes Königreich zählt jede einzelne Person! Erinnerst du dich noch an Abraham? Gott versprach ihm das er Sodom und Gomorra verschonen würde, wenn er gerade mal 10 Gerechte finden würde. Kannst du gerade mal 9 Leute zusammenrufen, mit denen du einmal wöchentlich für unser Volk, für unsere Gemeinden und deren Leitung betest? Falls ja, so kann deine Stadt, vielleicht vor dem kommenden Zorn Gottes bewahrt werden. Wenn sich ausreichend viele von uns zusammentun um gemeinsam zu beten, zu bereuen und unsere Wege verändern, so kann Gottes Zorn gestoppt werden.
Gott hat es so gesagt und wir glauben seinem Wort.

Evang. Daniel Yoder
Rebecca (Brown) Yoder, M.D.
Harvest Warriors Outreach Ministries
P.O. Box 65
Clinton, AR 72031
Email: warriors@artelco.com


 Diese aktuelle Botschaft enthält eine wichtige Offenbarung GOTTES
Gottes Gebetsarmee
an die Gebetsfront!

Mein Haus ist ein Bethaus für alle Völker! Mark. 11.17

Um dieses wichtige Thema besser verstehen zu können, müssen wir uns zuerst im Geist in GOTTES Thronsaal gehen. In Hebr.4,16 heisst es: „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe“. Weiter sagt uns Hebr.11,6: „WER GOTT naht, muss glauben dass Er ist und denen die Ihn suchen ein BELOHNER sein wird“

Gehen wir jetzt in die Gegenwart GOTTES. Wir sind versetzt in himmlische Örter und unser Name ist im Buch des Lebens eingeschrieben. Was sehen wir in der gewaltigen Gegenwart GOTTES? Wer im Geist lebt, kennt sich da gut aus, denn er wandelt mit GOTT. Lesen wir, was Jochanan (Johannes) uns von dieser gewaltigen, himmlischen Schaltzentrale sagt. Offbg.4,2-5,14:

“Und sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron sass Einer. Und der darauf sass, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd. Und rings um den Thron waren 24 Throne, und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weissen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten. Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste lebendige Wesen glich einem Löwen, das zweite lebendige Wesen glich einem jungen Stier, das dritte lebendige Wesen hatte ein Angesicht wie ein Mensch, und das vierte lebendige Wesen glich einem fliegenden Adler. Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel; ringsherum und inwendig waren sie voller Augen, und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt! Und jedesmal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen: Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen! Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron sass, ein Buch, innen und aussen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt.

Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen noch hineinzublicken. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch hineinzublicken. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen! Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde. Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen. Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und
Diese aktuelle Botschaft enthält eine wichtige Offenbarung GOTTES
wir werden herrschen auf Erden. Und ich sah, und ich hörte eine Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend; die sprachen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob! Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die 24 Ältesten fielen nieder und beteten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.”

Zuerst einmal: Es ist GOTTES Wille, dass du und ich in seiner Gegenwart vor dem Thron zusammen mit den Cherubim und Seraphim, den sieben Geistern, den vierundzwanzig Ältesten und dem Lamm, welches ist Yeschua Adonai unser geliebter Herr, sowie den zahllosen Engeln und die im gläsernen Meer auf uns wartenden Überwinder, zusammen mit GOTT Yahweh der auf dem Thron sitzt, Gemeinschaft haben.

Hier erhalten wir auch eine neue Perspektive, die es uns ermöglicht von OBEN herab - aus den himmlischen Örtern, geistliche Wahrheiten zu erkennen die für uns so wichtig sind. GOTT möchte uns in seiner Liebe und Fürsorge nicht in Unwissenheit und Unsicherheit zurücklassen, sondern Er verheisst uns, durch den Geist GOTTES, welcher der Geist der Wahrheit ist, uns auch in alle Wahrheit zu führen! Deshalb brauchen wir geistliches Verständnis und einen von GOTT erneuerten Sinn um zu begreifen, was uns durch Yeschua unserem Messias zuteil geworden ist.

Ja, wir haben eine himmlische Berufung, einen Auftrag, eine Sendung, welche wir nur so gut erfüllen können, wie wir Licht dazu haben. Deshalb ist es gut, täglich in der Gegenwart GOTTES zu stehen, in Seine Ruhe einzugehen und zu lernen was der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille für uns ist.
GOTT nennt sein Haus ein “Bethaus für alle Völker”. Wir neigen dazu, unseren Versammlungen und Gemeinschaften bestimmte Namen zu geben, um so vor den Mitmenschen ein “kirchliches” Verständnis zu erlangen; für unser Handeln und Tun als Kinder GOTTES gegenüber der Obrigkeit als Rechtfertigung. GOTT nennt uns einfach “ein Bethaus für alle Völker”.

Das ist ein göttlicher Beschluss von höchster Autorität. Denn Gebet und Anbetung allein ist der Weg, auf dem du und ich mit GOTT in Verbindung treten können. Er will ständig mit uns in Verbindung bleiben, nicht ab- und zu. Und durch Gebet ist dies möglich.

Zunächst eine gewaltige Offenbarung GOTTES zu einer sehr wichtigen Frage welche ich Ihm stellte:

“Yeschua, wie siehst Du die Funktion eines Bethauses für alle Völker?”
Da zeigte Er mir den Thron GOTTES, wo nach allen Seiten hin Blitze ausgingen! Danach erblickte ich die verdunkelte Erde, welche überall in allen Ländern verstreut verschiedenstarke Lichtpunkte aufwies. Manche dieser Lichtpunkte leuchteten schwach, andere wiederum strahlend hell. Es war wie ein Spiegelbild des nächtlichen Sternenhimmels in seiner ganzen Pracht, welches hier auf die Erde projeziert schien. Diese Lichter veränderten sich in ihrer Lichtstärke und es kamen neue hinzu. Ich sah die Blitze wie sie vom Thron GOTTES ausgingen und sich danach mit den Lichtpunkten auf der Erde vereinigten. Ständig kamen Lichtblitze vom Thron GOTTES um sich mit den vielen Lichtpunkten dort unten zu treffen. Die Blitze waren verschieden hell und hatten auch eine unterschiedliche Stärke. Aber jedesmal wenn sie auf die Lichtpunkte trafen leuchteten diese stärker auf. Ich verstand plötzlich was ich hier in dieser Offenbarung miterlebte. GOTTES Geist öffnete mir das geistliche Verständnis:
Diese vielen Lichtpunkte auf der Erde waren Beter, Fürbitter und Gebetskämpfer der weltweiten Gebetsarmee GOTTES, welche in ihren Ländern, in ihren Orten, in ihren Versammlungen, in ihren Häusern in Aktion waren!
In einer Nahaufnahme sah ich einzelne Lichtpunkte, welche sehr stark aufleuchteten. Ihr Licht ging in Strahlen nach bestimmten Richtungen aus um wie ein Flammenwerfer etwas anzuzünden, was noch nicht brannte, oder was am verlöschen war. Diese Lichter erhielten besonders starke Blitze vom Thron GOTTES her. Als ich diese Lichtpunkte näher betrachtete, sah ich dass dies einzelne Beter waren! Ich war erstaunt. Sie hatten eine so starke Lichtstärke. Ja, man kann sagen: Sie brannten wie ein kleiner feuriger Stern. Sie empfingen Lichtblitze und gaben diese sofort dorthin weiter wo es nötig war. Ich sah auch andere Lichter, die schwächer brannten. Es waren Gruppen welche
bläulich strahlten, andere Lichtgruppen strahlten gelblich, so wie wir es vom Sternenhimmel herkennen. Als ich die ständigen, unaufhörlichen Blitze sah, wusste ich plötzlich was diese bedeuteten:

Diese Blitze vom Thron GOTTES enthielten nicht nur Kraftübertragungen, sondern waren auch himmlische Befehle, Weisungen und Instruktionen, die gezielt aus der himmlischen Kommandozentrale an GOTTES Gebetsarmee auf Erden weitergeleitet wurden.

Während ich dies alles miterlebte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich bekam plötzlich auf meine vielen Fragen durch diese Offenbarung GOTTES geistliches Verständnis und damit wurde mir vieles klar was ich vorher nicht so gesehen und erkannt hatte. Der Ratschluss GOTTES war hier in diesem Schauspiel offenbar. Alles was mit unserem Gebetsauftrag zutun hat, zeigte Er mir in dieser Vision und mir fielen sofort Schriftstellen wie diese ein: “Ihr seid das Licht der Welt, lasst euer Licht leuchten!” Doch diese Gebetslichter leuchteten im Verborgenen, so wie die Sterne erst nachts sichtbar werden. Ich verstand auf einmal wie GOTTES Gebetsarmee funktionierte. Ständig gehen vom Thron GOTTES Blitze wie Pfeile herab auf die Erde, Licht- und Weisung-bringend seinem Volk den Betern vom Bethaus. Obwohl ich nur eine Erdhälfte sah, wusste ich, dass die ganze Erde mit göttlichem Licht getroffen wurde, weil es überall auf diesem Planeten Beter gab die auf GOTTES Weisung warteten um diese auszuführen. Diese Blitze enthielten GOTTES Wort in Kraft und Autorität, welche nicht nur die Empfänger stärkten und neu belebten, sondern diese Blitze dorthin weiter sandten und über die aussprachen, welche rechtzeitige Hilfe GOTTES brauchten und benötigten. In Psalm 147,15 steht deshalb: “Er sendet seinen Befehl auf die Erde; sein Wort läuft sehr schnell!”

Alle, die das Wort erhielten, reagierten darauf und setzten es um. Ich sah wie die Finsternis versuchte das Licht aufzuhalten indem sie eine schwarze Wand um die Lichtträger aufbaute um sie damit einzuhüllen und sie daran zu hindern dass sie die göttlichen Befehle in der Kraft des Geistes mit dem Wort GOTTES weitergaben. Jedoch war das Licht stets stärker! Doch man spürte, welch ein gewaltiger Kampf hier im geistlichen Bereich im Gange war. Auf meine Frage, warum die kleinen Lichtgruppen, die doch zahlenmässig den Einzelnen überlegen waren, oft weniger Lichtstärke als Einzelne ausstrahlten, lehrte mich der Geist GOTTES: “Das sind die, welche erst lernen auf meine Stimme zu hören. Ich gebe ihnen gerade soviel wie sie vertragen können, doch bleiben sie nicht fruchtleer”.

Alle Lichter gaben ihre göttliche Energie weiter zu denen, die sie brauchten. Manche flackerten unruhig. Da kamen wieder von anderen Lichtquellen neue Lichtimpulse auf sie zu. Danach konnten sie wieder Licht an andere erlöschende Lichter abgeben damit deren Licht wieder aufleuchtete und das Dunkel von ihnen wich. Das Licht glich einem Laserstrahl und wirkte ebenso als Waffe. Einmal war es ein heilendes und lebendiges Licht, welches göttliches Leben mit sich brachte, aber es war auch ein schneidendes und scheidendes Licht wie ein Schwert, welches die Finsternis vertrieb. All dies zusammen geschah unter göttlicher Regie vom Thron GOTTES aus. Jedes Licht empfing Energie. Doch war es eben nach Empfänglichkeit, nach Aufnahmefähigkeit ausgerichtet. Die weniger Starken erhielten soviel, wie sie vertragen konnten und die Stärkeren erhielten mehr, da sie bewährt waren.

Hierzu erinnere ich mich an ein Erlebnis welches ich 1981 während eines Nachtfluges über die Ostküste der USA hatte. Da wir eine Gewitterzone umflogen, ging die Maschine tiefer und flog eine Kurve über das nächtliche Washington, wo ich alle Straßenzüge und die fahrenden Autos und das hell bestrahlte Kapitol erblickte. Dabei fielen mir besonders die vielen hellen und weniger hellen Lichter der Stadt auf, die ich in vielen Farben unter mir leuchten sah. In diesem Moment sprach GOTTES Geist zu mir:

“So wie die vielen unterschiedlichen Lichter leuchten, so ist es mit den Vielen im Leib Yeschua's. Satan weiss genau, in wem Yeschua bereits Gestalt angenommen hat. Er weiss genau, wieviel Licht in jedem der Kinder GOTTES wirklich ist!”

Die Schlachterübersetzung sagt in Luk. 11,36: “Wenn nun dein ganzer Leib licht ist, so dass er keinen finsteren Teil mehr hat, so wird er ganz hell sein, wie wenn das Licht mit seinem Strahl dich erleuchtet”.

Ungehorsam ist ein Hindernis für das Licht GOTTES welches in uns heller und heller strahlen möchte. Nur das Licht GOTTES in uns überwindet jede Finsternis. Wir stehen in einem geistlichen Kampf! Hebr.11,34 lehrt uns deshalb: “1. Aus der Schwachheit gekommen.

2. Stark geworden im Streit! 3. Haben der Fremden Heere in die Flucht gejagt!” Wenn wir siegreich sein wollen muss Yeschua in uns Sein Werk tun können. Er hat Satan am Kreuz überwunden. Wenn der Widersacher Yeschua in uns erblickt, ist er machtlos. Wer aus eigener Kraft kämpfen will, kann nicht siegen. Nur wenn Yeschua uns überwunden hat, ist ein siegreiches und fruchtbringendes Leben möglich.

Nehmen wir aus der Gebetsarmee GOTTES einen “Soldaten” heraus und stellen ihn unter der Lupe. Was sagt GOTTES Wort über dessen geistliche Beschaffenheit? 1. Das Fundament muss das Wort GOTTES sein. Yeschua sagt: “Wer mein Wort hat, redet mein Wort!” 2. “Versetzt in himmlische Örter” Wir müssen den Kampf von OBEN her führen aus der Siegesposition Yeschua's. 3. Kenne deinen wahren Feind! Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Lies Epheser 6,11-13. Der Feind reizt uns gegen Fleisch und Blut zu kämpfen. Das ist nicht schriftgemäss. 4. Wir müssen richtig gekleidet sein! Bevor wir die Waffenrüstung GOTTES anlegen brauchen wir zuerst die “geistliche Unterwäsche.” Lies Kol.3,12-17: “So zieht nun an... herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut... zieht den Herrn Jesus an!” 5. Die geistliche Waffenrüstung als schützendes Überkleid: Epheser 6,13-18 ist unerlässlich im Kampf wider die Finsternismächte. 6. Diene in der Kraft des Geistes GOTTES. Gebrauche die dir von GOTT gegebene Autorität und widerstehe damit jederzeit im Namen Yeschua! Lies Luk.10,19; Matth.18,18; usw. 7. Erkenne. Der Geist Yahwehs liegt auf dir, sodass du den Auftrag erfüllen kannst. Du brauchst die Gesinnung Yeschua's.

In Jesaja 42,13 ist ein Bild auf Yeschua: “Der Herr zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt Er den Eifer. Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Kriegsgeschrei. Er beweist sich als Held gegen seine Feinde!” Jes.45,1-2: ...”um die Nationen vor Ihm zu unterwerfen und die Hüften der Könige entgürte ich um die Türen vor Ihm zu öffnen und die Tore bleiben nicht verschlossen. Ich werde vor dir herziehen und ich werde die Ringmauern einebnen. Eherne Türen werde ich zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen.” Lukas 4,18: “Der Geist Yahwehs ist auf mir, weil Er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; Er hat mich gesandt: Gefangenen Befreiung auszurufen, Blinden dass sie wieder sehen. Zerschlagene in Freiheit hinzusenden und auszurufen ein angenehmes Jahr Yahweh's.”

Wir sehen hier also Yeschua als Kriegsmann und Befreier von Gefangenen. Er zieht seinem Volk voran. Er hat dich und mich erkauft und uns beide in Seine Armee hineingestellt, damit wir als Gefässe des Segens, Licht, Leben und Befreiung zu denen bringen, die noch errettet werden müssen “bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist und so wird ganz Israel gerettet werden” (Röm.11,25-26). Sach. 9,13-14 sagt: “Ich wecke deine Söhne Zion gegen die bewährten Kämpfer Griechenlands und mache dich wie das Schwert eines Helden. Und der Herr wird über ihnen erscheinen und sein Pfeil fährt aus wie ein Blitz! Und der HERR, HERR stösst ins Horn und zieht einher in Stürmen des Südens”. Hier ist die Bildung einer gewaltigen Armee GOTTES ersichtlich. Die Söhne Zions sind diejenigen, die geistlich gesehen im himmlischen Zion geboren sind. Ps.87,5-6 sagt: “Von Zion aber wird gesagt werden, Mann für Mann ist darin geboren... und der HERR wird schreiben beim Verzeichnen der Völker: Dieser ist dort geboren!” Gal.4,26 sagt dazu: “Das Jerusalem droben aber ist frei und das ist unsere Mutter!” Verstehen wir, was es heisst: Von Oben geboren zu sein? Wir sind nicht von dieser Welt, denn wir sind Bürger Zions und müssen die Werke GOTTES wirken solange es Tag ist, denn es kommt die Nacht da niemand wirken kann.

Unser Gebetsauftrag ist klar umrissen: Wir haben ein priesterliches Mandat als Fürbitter und “in den Riss-Treter” für unsere Familie, Volk und Land, für Israel. Spr. 31,8 sagt: “Öffne deinen Mund für den Stummen für den Rechtsanspruch aller Schwachen”. Was ist der Rechtsanspruch der Schwachen? Sie haben ein Recht auf Erlösung! GOTT sucht solche die für andere Menschen in den Riss treten. Spr. 24,11 sagt: “Rette die, die zu Tode geschleppt werden und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie zurück” (durch dein in den RISS treten).

Leider ist es eine traurige Tatsache, dass es viel zuwenig Kinder GOTTES gibt, die sich ernsthaft in den Dienst eines Gebetskämpfers und Fürbitter's einbringen lassen, weil Selbstsucht und Trägheit im Weg stehen. Gerade hier braucht es eine Erweckung, ein Wachwerden, damit man erst die eigene Situation erkennt, in der man sich befindet. Darum heißt es in Eph.5,14: “Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus (der Messias) dich erleuchten!” Yeschua ruft dich. Komm und lass dich heute noch in GOTTES Gebetsarmee einreihen!

Dieter Beständig, Bergstr.2, D-79771 Klettgau Juli 2009

Die kommende Umwälzung,
Aufruhr und die Erweckung
durch Lance Lambert

Diese folgende Prophetie durch Lance Lambert (Jerusalem) im Jahr 1986 gegeben anlässlich einer Prophetenkonferenz, an der 153 Propheten von 30 – 40 Nationen teilnahmen um vor Gott still zu werden und auf ihn zu hören. Dies sind die Hauptpunkte dieser Prophetie für den ganzen Leib Christi:

„Es wird nicht lange gehen bis über die Welt eine Zeit von nie dagewesener Umwälzung und Aufruhr kommen wird. Fürchtet euch nicht, denn ich der Herr durchschüttle alles. Ich begann diese Erschütterung mit dem Ersten Weltkrieg, und ich vermehrte sie gewaltig durch den Zweiten Weltkrieg. Seit 1973 gab ich einen noch grösseren Impuls. In der letzten Stufe werde ich ihn durch die Erschütterung sogar des Universums vervollständigen mit Zeichen an Sonne, Mond und Sternen. Bevor aber dieser Punkt erreicht ist, will ich die Nationen richten. Die Zeit ist nahe. Es wird nicht nur durch Krieg und Bürgerkrieg geschehen, durch Anarchie und Terrorismus, und durch Finanzzusammenbruch, dass ich die Nationen richten werde, sondern auch durch Naturkatastrophen: durch Erdbeben, durch Mangel und Hungersnöte und durch alte und neue Seuchen. Ich werde sie auch richten, indem ich sie sich selber überlasse, der Gesetzlosigkeit, dem lieblosen Egoismus, Täuschungen und dem Glauben an Lügen: an falsche Religiosität und eine abgefallenen Kirche, sogar an den christlichen Glauben ohne mich.

„Fürchtet euch nicht wenn diese Dinge anfangen sich zu ereignen, denn ich offenbare euch diese Dinge damit ihr vorbereitet seid und damit ihr in den Tagen der Schwierigkeiten und der Übel fest steht und über-windet.  Denn es ist meine Absicht, dass ihr viele, die mich lieben aber schwach sind, ermutigen und stärken werdet. Ich wünsche mir, dass durch euch viele in mir stark werden, und dass eine Menge anderer durch euch Rettung finden.

„Und hört! Fürchtet weder die Macht des Kremls noch die Macht der islamischen Revolution, denn ich habe im Sinn beide durch Israel zu zerbrechen. Ich werde ihren Stolz und ihre Arroganz zunichte machen und sie zerbrechen, weil sie meinen Namen entheiligt haben. In jenen Tagen werde ich das Blut aller Märtyrer rächen und das der Unschuldigen, welche sie geschlachtet haben. Ich werde das mit Sicherheit tun, denn sie haben gedacht, dass niemand sie richten würde. Aber ich habe ihre Wege gesehen und die  Schreie der Unterdrückten und Verfolgten gehört. Ich will ihre Macht zerbrechen und sie auslöschen.

„Seid deshalb vorbereitet denn wenn dies alles geschieht wird euch die grosse Möglichkeit gegeben das Evangelium in Freiheit allen Nationen zu verkünden. Im Zentrum aller Erschütterung und Aufruhr und im Herzen von allem ist meine Gemeinde in den himmlischen Regionen. Sie gehört zu mir in einem Geist, und ich habe sie zu meinem Thron bestimmt. Ihr, die ihr meine Geliebten seid, die ich erlöst und gesalbt habe – ihr seid mein. Ich werde euch zurüsten und stärken, und ihr werdet euch erheben und in meinem Namen grosse Dinge tun in Mitten von Dunkelheit und Bosheit. Denn ich werde durch euch meine Macht offenbaren und meine Gnade und Herrlichkeit. Haltet euch nicht zurück und hinterfragt nicht meine Wege mit euch, denn in all meinem Handeln an euch hatte ich immer im Sinn dass ihr Teil meiner Braut seid und mit mir herrschen sollt. Vergesst nicht, dass ihr dazu Disziplin und Ausbildung braucht. Deshalb unterordnet euch mir, damit ich in der Zwischenzeit ein Werk in euch tun kann denn in all dieser Erschütterung will ich, dass die Braut sich zubereitet.

„In  Mitten dieser Gerichte werden riesige Menschenmengen aus den Nationen gerettet werden. Ihr werdet kaum wissen, wie man die Ernte einbringen kann, aber mein Geist wird euch zu dieser Aufgabe ausrüsten. Und ich will mich an jenem Tag auch Israel zuwenden, und ich werde die Härte, die sie befallen hat, wegschmelzen. Ich will ihre Blindheit in Klarsicht verwandeln, und den Schleier auf ihrem Herz wegreissen. Dann werden sie mit überfliessender Freude losgekauft, und sie werden zu einem Born von neuem Auferstehungsleben für die ganze Schar von Erlösten.

„Fürchtet euch nicht vor diesen Tagen, denn ich will, dass ihr euch zu mir stellt und mir in ihnen dient. Fürchtet euch nicht, denn ich liebe euch. Ich will euch beschützen und ausrüsten. Ich der Herr werde euch salben mit neuer Salbe und ihr werdet meine Werke tun und meinen Ratschluss vollenden. Ihr werdet vor mir stehen, dem Herrn der ganzen Welt, und mir mit Verstand und Vollmacht dienen, und ihr werdet mit mir regieren in jenen Tagen. Vor allem berufe ich euch, Fürbitter zu sein.“


DER ENDZEITDIENST DES LEIBES CHRISTI
Von Tommy Hicks

 Die folgende Vision wurde dem amerikanischen Evangelisten Tommy Hicks gegeben. Er war eine der führenden Personen in der argentinischen Erweckung von 1954.

Es fing an am 25. Juli 1961, gegen 2.30 Uhr morgens, in Winnipeg in Kanada. Ich war kaum eingeschlafen, als mir die Vision und Gottes Erklärung dazu erschienen, und zwar dreimal, in allen Einzelheiten. Die Erklärung hat mich bewegt und aufgewühlt und meine ganze Sicht des Leibes Christi und des endzeitlichen Dienstes grundlegend geändert.

Der Kirche Jesu Christi steht das Größte noch bevor – es ist so schwer, unseren Männern und Frauen bewußt und verständlich zu machen, was Gott seinem Volk in der Endzeit für ein Geschenk bereithält.

Wochen zuvor hatte ich einen Brief von einem unserer einheimischen Evangelisten unten in Afrika – in Nairobi – erhalten. Dieser Mann war mit seiner Frau auf dem Weg nach Tansania gewesen. Sie konnten beide weder lesen noch schreiben, aber wir unterstützten sie seit über zwei Jahren. Hinter der tansanischen Grenze kamen sie zuerst durch ein kleines Dorf ;das ganze Dorf war wegen einer Seuche evakuiert. Sie trafen ein paar Leute, die weinten, und der Mann fragte sie, was passiert war. Sie erzählten, ihre Eltern seien vor drei Tagen gestorben, sie müßten nun fortgehen und trauten sich nicht in die Hütte, wo ihre toten Eltern waren. Der Mann ließ sich die Hütte zeigen und forderte sie auf, mit ihm hineinzugehen, aber aus Angst weigerten sie sich. Der Mann und die Frau gingen in die Hütte, wo die beiden Toten seit drei Tagen lagen, und der Mann streckte einfach im Namen Jesu Christi seine Hand aus, rief die Toten bei ihren Namen und sagte:“ Im Namen Jesu Christi befehle ich, daß Leben in eure Körper zurückkehrt!“ Im gleichen Augenblick erhoben sich diese beiden Heiden, die niemals Jesus als ihren Retter erfahren hatten, und fingen an, Gott zu preisen. Der Geist und die Kraft Gottes kamen in das Leben dieser Menschen.

Uns mag das ungeheuerlich vorkommen und befremden, aber das ist der Anfang dieses Endzeit – Dienstes. Gott ist dabei, die Nichtstuer, die Niemande und Asozialen zu gebrauchen, um auf jedermann den Heiligen Geist auszugießen.

In der Apostelgeschichte lesen wir, daß Gott sagt: „In den letzten Tagen werde ich meinen Geist ausgießen auf alles Fleisch.“ Ich frage mich, ob wir uns darüber klar sind, was das heißt. Ich denke nicht, daß ich das voll ermessen kann. Und dann las ich im Buch Joel: „Und ihr, Kinder Zions, freuet euch und seid fröhlich im Herrn, eurem Gott, der euch Lehren zur Gerechtigkeit gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen ...“ (Joel 2:23) – Es wird nicht nur der Regen sein, der Frühregen und der Spätregen, sondern er wird seinem Volk in diesen letzten Tagen eine doppelte Portion der Kraft geben!

Nun meine Vision: Nach dem Einschlafen fand ich mich plötzlich irgendwie in großer Höhe über der Erde. Ich sah hinunter und plötzlich kam die ganze Erde in mein Blickfeld, alle Länder, Rassen, Sprachen, von Osten bis Westen und von Norden bis Süden. Ich erkannte jedes Land und viele Städte, in denen ich schon einmal gewesen war, und erschauerte fast vor dieser großartigen Aussicht. Sobald die Welt ins Blickfeld gerückt war, begann es zu blitzen und zu donnern. Ich beobachtete im Licht der Blitze die nördliche Halbkugel und sah plötzlich etwas wie einen mächtigen Riesen. Sein Anblick machte mich ganz konfus – er war so imposant, einfach großartig. Seine Füße schienen bis zum Nordpol zu reichen und sein Kopf bis zum Südpol. Seine Arme waren ausgestreckt über alle Meere. Zuerst hatte ich ihn für ein Gebirge gehalten, erst beim längeren Hinsehen erkannte ich, daß es ein Riese war.

An seinem Kopf konnte ich sehen, daß er offenbar mit dem Tode rang. Er wollte leben, aber sein Leib war von Kopf bis Fuß mit Schutt bedeckt. Gelegentlich versuchte sich der Riese zu bewegen und es sah dann so aus, als wolle er sogar aufstehen. Jedesmal schienen dann Tausende kleine, böse Lebewesen wegzurennen, und wenn er ruhig blieb, kamen sie zurück.

Plötzlich reckte dieser mächtige Riese eine Hand zum Himmel, dann die andere, und gleichzeitig schienen diese Lebewesen zu Tausenden vor dem Riesen zu fliehen und in der Dunkelheit der Nacht zu verschwinden.

Der gewaltige Riese erhob sich langsam. Er hatte sich des Schutts und Unrats entledigt und streckte seine Hände gen Himmel, als ob er den Herrn preisen würde. Sie reichten bis zu den Wolken. Plötzlich verwandelten sich alle Wolken in Silber, das schönste Silber, das ich je gesehen habe. Es war so überwältigend, daß ich mir überhaupt keine Vorstellung davon machen konnte, was das alles bedeuten soll. Ich war so aufgewühlt, als ich das sah, daß ich den Herrn anrief und fragte: „O Herr, was bedeutet das alles?" und ich fühlte mich so, als sei ich tatsächlich im Geist und könne die Gegenwart des Herrn spüren, obwohl ich schlief.

Dann regneten aus den Wolken plötzlich Tropfen flüssigen Lichts auf den gewaltigen Riesen, und langsam, ganz langsam, begann er zu schmelzen, begann geradezu in die Erde zu sickern, seine ganze Gestalt schien auf das Antlitz der Erde geschmolzen zu werden, und dann kam dieser gewaltige Regen herunter.

Flüssige Lichttropfen überfluteten die Erde, und während ich diesen gewaltigen Riesen schmelzen sah, verwandelte er sich plötzlich überall auf der Erde in Millionen Menschen. Auf der ganzen Welt erhoben Menschen ihre Hände und priesen den Herrn.

Im gleichen Augenblick ertönte vom Himmel ein gewaltiger Donner. Ich wandte meine Augen gen Himmel und sah plötzlich eine Gestalt in gleißendem Weiß – das Wunderbarste, das ich in meinem Leben gesehen habe. Das Gesicht sah ich nicht, aber irgendwie wußte ich, daß es Jesus Christus, der Herr, war. Er streckte seine Hand jemand entgegen, und dann noch jemand, und wieder jemand. Und während er seine Hand den Nationen und den Menschen der ganzen Welt, Männern und Frauen, entgegenstreckte, schien dieses flüssige Licht von seiner Hand in sie zu fließen, und eine mächtige Salbung Gottes kam auf sie, und sie zogen alle aus im Namen des Herrn.

Ich weiß nicht, wie lange ich zusah. Es schienen Tage und Wochen und Monate, und ich sah diesen Christus, wie er immerfort seine Hand ausstreckte. – Aber es geschah auch etwas Tragisches. Es gab nämlich viele, welche die Salbung Gottes und den Ruf Gottes zurückwiesen. Ich sah Männer und Frauen, die ich kannte; Menschen, bei denen ich sicher gewesen wäre, sie würden Gottes Ruf folgen. Aber als er die Hand nach dem einen oder dem anderen ausstreckte, senkten sie einfach den Kopf und wichen zurück. Finsternis schien sie zu verschlingen.

Als ich das sah, war ich beunruhigt. Aber auf den Hunderttausenden, die sie annahmen – in Afrika, England, Rußland, China, Amerika, auf der ganzen Welt – , war die Salbung Gottes, und sie zogen aus im Namen des Herrn. Diese Männer und Frauen waren Schachtarbeiter und Waschfrauen, Reiche und Arme. Ich sah Menschen darunter, die geschlagen waren mit allen möglichen Gebrechen: Gelähmte, Blinde, Taube. Als der Herr seine Hand ausstreckte und sie salbte, wurden sie gesund und sie gingen weiter.

Und was für ein herrliches Wunder: Die Menschen streckten selbst ihre Hände aus, genauso, wie der Herr es tat, und es sah so aus, als ob das gleiche flüssige Feuer an ihren Händen war. Sie streckten ihre Hände aus und riefen: „Bei meinem Wort, sei geheilt!"

Während sie diesen machtvollen Endzeit – Dienst taten, wurde mir nicht recht klar, was das bedeutete, und ich sah auf zum Herrn und fragte ihn. Er antwortete:" Es ist das, was ich in den Letzten Tagen tun werde. Ich werde alles wieder heil machen, was die Maden und Raupen zerstört haben. Dieses mein Volk wird in der Endzeit aufbrechen, wie eine gewaltige Streitmacht wird es über das Antlitz der Erde gehen.

Da ich in dieser großen Höhe schwebte, konnte ich die ganze Welt überblicken. Ich sah diese Menschen auf der Erde kreuz und quer reisen. Da war ein Mann in Afrika, und in einem Augenblick wurde er vom Geist Gottes fortgetragen – vielleicht nach Rußland, oder China, oder Amerika, oder sonstwohin. Und umgekehrt. Diese Leute zogen durch die ganze Welt, und sie gingen durchs Feuer und durch Seuchen und durch Hungersnöte. Weder Feuer noch Verfolgung noch sonst irgend etwas schien sie aufzuhalten.

Aufgebrachter Pöbel trat ihnen entgegen mit Messern und Flinten. Aber sie gingen, wie Jesus, einfach durch die Menschen hindurch und waren unauffindbar und gingen vorwärts im Namen des Herrn und streckten überall ihre Hände aus, und die Kranken wurden geheilt, die Augen der Blinden geöffnet. Es gab keine langen Gebete, und nachdem ich mir die Vision viele Male vor Augen geführt und darüber nachgedacht hatte, wurde mir bewußt, daß ich nie eine Kirche wahrgenommen und niemals den Namen einer Glaubensgemeinschaft gehört oder gesehen hatte – nur diese Menschen, wie sie im Namen des Herrn der Heerscharen dahingingen. Hallelujah! Indem sie im Dienst Christi in der Endzeit vorwärts gingen in allem, was sie taten, dienten sie den Massen auf der ganzen Erde. Zehntausende – ja Millionen schienen zu Jesus Christus, dem Herrn, zu kommen, weil diese Menschen vor ihnen standen und die Botschaft des kommenden Königreichs in dieser letzten Stunde brachten. Es war so wunderbar, aber trotzdem schienen sich viele empört denen entgegenzustellen und über die herzufallen, welche die Botschaft verbreiteten.

Gott führt der Welt in dieser letzten Stunde etwas vor Augen, das sie noch nie gesehen hat. Diese Männer und Frauen kommen aus allen sozialen Schichten; gesellschaftliche Ränge bedeuten überhaupt nichts. Ich sah diese Arbeiter Gottes über die ganze Erde gehen. Wenn einer strauchelte und fiel, kam ein anderer und richtete ihn wieder auf. Da gab es kein „großes Ich“ und „kleines Du“: Berge und Täler waren eingeebnet. Diese Menschen schienen alle eines gemeinsam zu haben – eine göttliche Liebe, die von ihnen auszugehen schien, während sie gemeinsam ihr Werk vollbrachten und miteinander lebten. Es war das wundervollste, das ich je erlebt habe. Jesus war das Leitmotiv ihres Lebens. Sie machten weiter und es kam mir vor, als vergingen Tage, während ich das sah. Ich konnte nichts als weinen und manchmal auch lachen. Es war so wunderbar, als diese Menschen über die ganze Erdoberfläche wandelten und in dieser allerletzten Endzeit Frucht brachten.

Während ich das direkt aus dem Himmel beobachtete, gab es Augenblicke, in denen ganze Kaskaden flüssigen Lichts auf diese große Gemeinde ausgegossen wurden, und alle hoben ihre Hände und priesen allem Anschein nach Gott – stunden- und sogar tagelang, während der Heilige Geist auf sie kam. Gott hat gesagt: „Ich werde meinen Geist ausgießen auf alles Fleisch“, genau das geschah hier. Und jedem Mann und jeder Frau, die diese Kraft empfingen – die Salbung Gottes – folgten unaufhörlich die Wundertaten Gottes. Wir haben über Wunder gesprochen, über Zeichen und Wunder, aber ich konnte nichts anderes als weinen, als ich heute morgen um vier den Brief unseres afrikanischen Bruders noch einmal las. Er ist nur das Zeugnis dafür, wie es bei einem einzigen Menschen angefangen hat, einen namenlosen Niemand, der hingeht und seine Hand ausstreckt und sagt: „Im Namen Jesu Christi, des Herrn, befehle ich, daß Leben in eure Körper zurückkehrt.“ – Ich fiel noch einmal auf meine Knie und betete: „Herr, ich weiß, daß das alles geschehen wird und das es bald geschehen wird.“

Und dann – während diese Leute über die Erde gingen – schien wieder eine weltweite Verfolgungswelle auszubrechen. Plötzlich gab es noch einmal einen gewaltigen Donnerschlag, der um die ganze Welt zu hallen schien, und ich hörte wieder die Stimme und sie sagte: „Dies ist mein Volk. Dies ist meine geliebte Braut“, und während die Stimme sprach, sah ich auf die Erde, und ich konnte Seen und Berge erkennen. Gräber öffneten sich, und Menschen von der ganzen Welt, die Heiligen aller Zeiten, schienen aufzuerstehen. Als sie sich über ihre Gräber erhoben, kamen plötzlich all diese Menschen aus allen Richtungen, von Osten und Westen, von Norden und Süden, und bildeten wieder diesen riesenhaften Körper. Vermutlich erhoben sich die Toten in Christus zuerst – ich konnte es kaum fassen. Es war wunderbar, es war jenseits meiner Vorstellungskraft.

Der gigantische Leib bildete sich plötzlich wieder, nahm Gestalt an und wurde wieder dieser Riese. Aber es war ein Unterschied, er war in prachtvolles Weiß gekleidet. Sein Gewand war ohne Flecken und Falten, das Volk Gottes aus allen Zeiten war wohl in diesem Körper versammelt. Während er sich langsam, ganz langsam, in der Luft selber vollendete, kam plötzlich aus dem Himmel darüber Jesus, der Herr, und wurde der Kopf, und ich hörte wieder einen Donner, und der sagte: „Dies ist meine geliebte Braut, auf die ich gewartet habe. Sie wird kommen und sogar durch Feuer geläutert sein. Sie ist es, die ich von Anbeginn der Zeit geliebt habe.“

Dann fiel mein Blick auf den äußersten Norden und ich sah deutlich Zerstörung am Werk: Männer und Frauen schienen in Qualen, und Häuser wurden vernichtet.

Dann hörte ich die Stimme sagen: „Jetzt wird mein Zorn ausgegossen auf das Antlitz der Erde.“ Von den Enden der ganzen Welt sah man den Zorn Gottes aus großen Schalen auf die Erde ausgegossen werden. Ich erinnere mich daran, als wäre es eben gerade passiert. Ich zitterte, als ich gewahr wurde, daß Städte und ganze Länder untergingen. Ich konnte das Weinen und Jammern hören. Ich hörte die Menschen schreien, als sie vergeblich in Höhlen Zuflucht suchten, denn die Höhlen in den Bergen brachen auf.

Sie sprangen ins Wasser, aber sie ertranken nicht. Nichts konnte sie töten. Sie wollten sich das Leben nehmen, aber sie konnten es nicht. Dann erhob ich wieder meine Augen zu diesem wunderbaren Anblick, zu der Gestalt in leuchtendem Weiß. Langsam, ganz langsam erhob sie sich immer weiter über die Erde, und dann wachte ich auf. Was für eine Offenbarung war mir zuteil geworden! Ich hatte den Dienst in der Endzeit gesehen – die allerletzte Stunde. Am 27. Juli um 2.30 Uhr morgens hatte ich ganz genau die gleiche Vision noch einmal.

Mein Leben hat sich geändert, seit mir klar geworden ist, daß wir in dieser letzten Zeit leben, und Gott auf der ganzen Welt Männer und Frauen für seinen Dienst salbt. Dieser Dienst wird nicht dogmatisch sein. Nicht konfessionell. Er wird Jesus Christus sein. Sie werden das Wort des Herrn weiterreichen. Ich habe es so viele Male in meiner Vision gehört: „Nach meinem Wort soll es geschehen.“

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There is a River






Eine Vision der Entrückung
–      Pastor Olav Rodge –
       
Einführung
Was ich hier aufschreibe, hat sich am Donnerstag, dem 11. Dezember 1952 gegen Morgen im Haus eines Mitbruders in Bergen in Norwegen zugetragen, gerade als ich ins Gebet vertieft war. Ich wurde sehr erschüttert, denn ich bekam eine Offenbarung. Sie war so deutlich, als ob ich sie in einem Buch oder in einer Zeitung gelesen hätte. Dabei hatte ich mich zu jener Zeit gar nicht mit Entrückung oder Ähnlichem beschäftigt, was meine Aufmerksamkeit oder meine Gedanken vielleicht darauf gelenkt hätte. Ich wusste sofort, im selben Moment, dass ich das, was ich sah, aufschreiben sollte; aber ich wusste nicht sofort, dass es eine Offenbarung Gottes war. Ich dachte eher, es handle sich um Bilder meiner eigenen Einbildungskraft. Ich versuchte, alles zu vergessen und den Gedanken daran zu entfliehen, aber ich fand keine Ruhe! Um aus dieser Unruhe herauszukommen, betete ich zu Gott und bat ihn: "Herr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber wenn es in deinem Willen ist, offenbare es mir noch einmal, und ich werde es veröffentlichen!"
 
Es vergingen etwa zwei Wochen, da sah ich - es war in der Nacht, gegen 22 Uhr - noch einmal, zum zweiten Mal, ganz deutlich diese Offenbarung, und nun hatte ich keine Zweifel mehr: Ich nahm Bleistift und Papier zur Hand und begann alle Geschehnisse aufzuschreiben, die sich vor meinen Augen abspielten. Ich schrieb bis gegen ein Uhr morgens. Dann war ich zu müde und konnte nicht mehr weiter schreiben, ich war ja bereits 79 Jahre alt. So bat ich Gott, er solle mich ausruhen lassen, und wenn es sein Wille sei, dass ich alles aufschreiben solle, möge er mir erlauben, am nächsten Tag die Fortsetzung der Offenbarung erleben zu dürfen. Ich legte mich nieder und schlief sofort ein. Nach einer Woche, wie beim letzten Mal in der Nacht, erfuhr ich den Rest der Offenbarung, und sie begann exakt dort, wo sie unterbrochen worden war.
 
Das ist eine Beschreibung der Offenbarung, wie ich sie erfuhr, und ich erwarte, dass ich mit ihr Seelen erwecken kann, damit sie sich Gott zuwenden, bevor die "letzte Posaune" erschallt.
 
Die letzte Posaune
Es war an einem Morgen um 9 Uhr im Haus der Familie André - es ist nur seine Gattin anwesend, und sie hört sich gerade ein Radioprogramm für Kinder an. Sie hört gerne dieses Programm, denn da wird immer auch etwas über das Wort Gottes geredet, und es freut sie zu wissen, dass so viele Kinder das Wort Gottes hören. Doch sie meint, dass man gut aufpassen müsse, was gesagt werde, um die Kinder nicht zu fanatisieren.
Als die Sendung etwa fünf Minuten lief, wurde das Programm ganz plötzlich unterbrochen, und der Sprecher gab mit erregter Stimme folgende Nachricht durch: "Wir erhielten soeben aus der Hauptstadt Oslo die Nachricht, dass in der Stadt eine Panik ausgebrochen ist! Ich bitte um Aufmerksamkeit für diese Nachricht! Die Polizeibehörde gibt bekannt, dass etwas Mysteriöses  geschehen ist. Es ist im Augenblick nicht möglich, die Anzahl der Personen festzustellen, die plötzlich verschwunden sind - sowohl Minderjährige als auch Erwachsene, ohne die geringste Spur zu hinterlassen. Es ist der Polizei vorerst unmöglich, Auskunft über dieses Geschehen zu geben, auch nicht über einzelne Verschwundene, denn es sind unzählige! Es wird ersucht, sofort dem nächsten Polizeikommissariat Meldung zu machen, wenn bemerkt wird, dass in einer Familie jemand verschwunden ist. Wir bitten um Angabe aller Details und aller Umstände, die mit dem Verschwinden verbunden sind, damit die Arbeit der Behörden erleichtert wird, eine Erklärung für diese mysteriösen Vorkommnisse zu finden!" Nach einigen Minuten kamen neue Nachrichten, und eine war sensationeller als die andere! Der Radiosprecher meldete, dass auf dem Hauptplatz der Stadt viele Geschäftsleute mitten beim Bedienen ihrer Kunden verschwanden. Ein Kunde aus einem Blumengeschäft erzählte der Polizei, dass beim Bezahlen der Rechnung der Geschäftsinhaber während des Herausgebens plötzlich verschwunden war; man wusste nicht, wohin. Es ist diesem Kunden aber aufgefallen, als habe er einige Worte gehört, es habe sich angehört wie "Ehre sei Jesus" oder "Jesus Christus ist Sieger!" Dann habe er den Geschäftsinhaber nicht mehr gesehen. Er habe seine Augen gerieben, denn es erschien ihm unglaublich, und er meinte, einen leichten Nebel zu sehen, danach aber nichts mehr.

Es folgte nun im Radio eine Meldung nach der anderen. Gerade wird von einer Frau berichtet, die verzweifelt schreit, zittert und weint, dabei die Decken und Polster aus dem Kinderwagen wirft, aber vergeblich in diesem Kinderwagen nach ihrem acht Monate alten Baby sucht: "Mein Kind! Mein Kind! Wo ist es? Hilfe! Helft mir! Jemand hat mein Kind gestohlen! Gerade war es noch da, es lag im Kinderwagen, und jetzt ist es nicht mehr drin. Hilfe! Mein Kindchen ist verschwunden, Polizei!" Doch die Polizei war dort, aber was hätte sie machen können? Das war ja nicht der einzige Fall! Von allen Seiten kamen Personen, die die Polizei anflehten, sie solle ihnen helfen, die vermissten oder verschwundenen Personen wieder zu finden, und sie kamen in Tränen aufgelöst, zitternd und weinend. Ein Geschäftsmann verliess sein Geschäft, rannte die Strasse hinunter und begann aus vollen Kräften zu schreien: "Hilfe! Hilfe! Helft mir doch! Ich weiss nicht wieso, aber aus meinem Geschäft sind eben zwei Angestellte verschwunden!" Doch das war noch nicht alles, jetzt kommen Nachrichten aus der Hauptstadt von Schweden, aus Stockholm, über Ereignisse gleicher Art: Eine grosse Anzahl von Menschen ist unter den gleichen mysteriösen Umständen verschwunden! Es ist die Rede von der grossen Besorgnis der Behörden; vom Versagen der Bürger-Milizen und auch vom Verschwinden von Polizisten. Jetzt Nachrichten aus Dänemark von Radio Kopenhagen, und aus Helsinki in Finnland: Es wird bezeugt, dass dort dieselben Ereignisse stattfinden, die die Menschen verzweifeln lassen. Doch auch alle Nachrichten, die aus dem Landesinneren kommen, lauten gleich!

Und alle Fragen bleiben unbeantwortet. Was geht hier vor sich? Die Polizei ist machtlos und kann dem nicht entgegentreten. Ihre Möglichkeiten beim Lösen der Rätsel sind begrenzt und beschränken sich auf das Entgegennehmen von Mitteilungen über Verschwundene.

Auch die Ehefrau von Herrn André beginnt zu grübeln und an Gott die Frage zu stellen: "Was ist das, was da geschieht? O lieber Gott und Vater, hilf mir zu verstehen!" Entschlossen steht sie auf und geht zur Türe. Sehr beunruhigt schaut sie auf die Strasse, die um diese Zeit sonst immer ein Ort der Ruhe war. Als sie aus dem Haus tritt, hört sie Angstschreie und sieht eine Frau verzweifelt auf sie zulaufen und rufen: "Ruth! Ruth!" Zu ihrer Überraschung sieht sie, dass es Frau Haland ist, eine alte Bekannte von ihr. Bevor sie etwas sagen kann, ruft Frau Haland: "Haben sie nicht meine Ruth hier vorbeigehen gesehen? Ich bin verzweifelt, jemand hat meine Tochter gestohlen, meine liebe kleine Ruth! Ich kann sie nirgends sehen, dabei war sie noch vor wenigen Minuten auf der Stiege des Hauses, während ich in meinem Hausgarten war. Plötzlich schrak ich auf, doch als ich zu ihr hinschaute, war sie nicht mehr da! Ich sah nur etwas Schattenhaftes geschwind an der Wand entlanghuschen, aber als ich nach allen Seiten und nach oben und unten schaute, sah ich meine Tochter nicht mehr. Ich weiss nicht, was tun! O mein Gott, helft mir, meine liebe Tochter zu finden!"

Und sie rannte schreiend und weinend weiter. Frau André war durch dieses Ereignis, das sich mit dem deckte, was durch das Radio durchgegeben wurde, geschockt, und es fehlten ihr die Worte, Frau Haland zu beruhigen. Als sie ihre Blicke auf die Strasse richtete, bemerkte sie einen Mann, der sich ihr mit raschen Schritten näherte. Sein Gesichtsausdruck war sehr besorgt. Es war ihr Mann, Herr André. Sie fragte ihn: "Was ist geschehen, dass du um diese Zeit nach Hause kommst? Es ist erst halb zehn vormittags!" "Meine Frau, ich weiss nicht, wie ich es dir erklären soll, aber es ist etwas sehr Befremdliches im Gange. In der Werkstatt ist das Durcheinander total, niemand versteht mehr etwas! Von einem Moment auf den anderen sind einige Kollegen verschwunden, als ob sie es sich ausgemacht hätten, ohne irgendeine Nachricht zu hinterlassen. Die Maschinen stehen alle still!

Wir glaubten zuerst, es handle sich um einen Unglücksfall und machten uns auf die Suche nach den Kollegen, aber wir fanden nicht einmal Spuren von ihnen! Nichts! Absolut nichts! Und als wir uns gegenseitig anblickten, mussten wir staunend zusehen, wie einer unserer Kollegen zu weinen und zu klagen begann - es war jener, der immer behauptete, er glaube an Jesus und gehe immer in die Kirche! Wir fragten ihn, warum er denn so weine, und er antwortete: "Jetzt ist es eingetroffen! Ja, es ist geschehen. Und jetzt gibt es keine Mittel mehr! O, wie ist das traurig! Was mache ich jetzt nur? Es war Jesus, ja, er war es, der sein Volk holen kam. Und ich wurde dagelassen! Was mache ich jetzt nur?!" Ich sagte ihm, er solle still sein und keine Dummheiten reden, aber er schrie weiter, und sein Schreien war schrecklich! Und als er schrie, bemerkten wir auch andere im gleichen Zustand, sie weinten und redeten wie er. So liessen wir die Arbeit stehen und warteten die Nachrichten ab."
 
Herr André und seine Frau gingen darauf ins Haus, wo das eingeschaltete Radio immer weitere Nachrichten über dieses unerklärliche Verschwinden vieler Menschen brachte; seit 9 Uhr früh immer das gleiche: traurige Berichte von Personen, die verzweifelt die Polizei anriefen, aber keinen Trost bekamen. Die Obrigkeit konnte nichts machen als abwarten. Es kamen auch Nachrichten von Schiffen auf hoher See, die besagten, dass auch Passagiere und Besatzungsmitglieder auf mysteriöse Weise verschwunden waren. Eine besonders erschreckende Nachricht kam aus der Geburtenstation: Alle Neugeborenen sind verschwunden! Die Mütter der neugeborenen Kinder sind vor Schmerz, Schreck und Traurigkeit ganz gebrochen. Ärzte, Krankenschwestern und das Pflegepersonal sind sprachlos, noch dazu sind auch einige ihrer Kollegen verschwunden. Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags geworden, und der nächste Bericht stammte aus London. Es wurde verlautbart, dass seit 9 Uhr morgens alle Mitteilungen aus ganz England von nichts anderem handeln als vom unerklärlichen Verschwinden von Personen aus allen sozialen Schichten, jeden Alters, immer auf die gleiche Art und Weise, ohne irgendeine Möglichkeit, dieses Rätsel zu lösen.
 
Mysterium, Mysterium! Man weiss inzwischen, dass Seelsorger und Priester die Mitglieder ihrer Kirche versammelten und dabei erkannten, dass immer gerade die verschwunden waren, die sehr gläubig und Gott gehorsam waren, die am treuesten die Gebote hielten und beteten und kaum den Gottesdienst versäumten. Ein Pastor aus einer grossen Gemeinde liess eine Mitteilung aussenden, in der er alle seine Helfer zu einer Versammlung für den Abend berief. Es waren mittlerweile schon dreieinhalb Stunden seit der ersten Nachricht über dieses Weltereignis vergangen. Es kamen nun auch Nachrichten von den entferntesten Orten der Welt, und alle lauteten gleich. Aus Korea kam eine Nachricht, die besonders auffiel: Man schätzt die Zahl der Verschwundenen insgesamt auf mehrere Hunderttausende, unter ihnen auch viele Soldaten. Es ist unbeschreiblich, was sich in den letzten Stunden abspielte. Die Herzensangst nahm bei allen überhand. Die Strassen waren nun ungewohnt belebt, Menschen rannten hin und her, weinten, riefen, fragten. Mütter waren angstvoll auf der Suche nach ihren Kindern. Aber inmitten dieser Rufenden gab es auch einige, die spotteten und Gott und sich selbst verfluchten. Ein Mann rannte, die Fäuste in der Luft, und schrie: "Vorsicht, Leute, Vorsicht! Er will uns einfangen, einer verfolgt mich! Er hat sicher den Verstand verloren!" Eine ältere Frau stand mit gefalteten Händen da, den Blick nach oben gerichtet, und rief: "O nein, wir waren nicht bereit, mit ihm zu gehen! Er kam, und ich bin nicht mitgegangen, und jetzt muss ich hier bleiben! Ab jetzt wird niemand mehr mitgenommen... O Herr und Gott, o Jesus, hilf uns! Ach, ich weiss, es nützt nichts, dass ich mein Leben lang religiös war, aber nie daran glaubte, dass er so schnell kommen würde. Ach, ich hätte auf mein spirituelles Leben achten sollen!" Und während sie so klagte, vergoss sie viele Tränen. Von den Eisenbahnen wurde bekannt, dass es bis jetzt eigentlich kein Unglück gegeben hatte, obwohl viele Zugsgarnituren stillgelegt waren, weil die jeweiligen Zugführer nicht zu finden waren. Jeder Versuch, sie zu finden, war vergeblich. Aber nicht nur Zugführer, sondern auch viele Fahrgäste verschwanden. Auf den Autobahnen geschah das gleiche.
 
Einige Tageszeitungen, die durch den Ausfall von Arbeitskräften mit Verspätung erschienen, konnten nicht mehr verkauft werden, weil auch Kolporteure und Trafikanten fehlten. Verwirrung und Nervosität erschweren die Arbeit der Behörden, die sich bemühen, einen genauen Überblick über die Anzahl der Vermissten zu erlangen.
 
Wissenschaftler konferieren miteinander und arbeiten rund um die Uhr, um unter Einsatz aller ihrer Kenntnisse und Erfahrungen das Rätsel zu lösen. Aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommen Nachrichten, zuerst von der Westküste. Es handelt sich um das gleiche Phänomen wie in Norwegen.
Es gab dort viele Unfälle und zahlreiche Tote als Folge des Verschwindens. Die Zeitungen versprachen eine umfassende Aufklärung in ihren Morgenausgaben. Um 20 Uhr teilte die Radio-Station mit, dass das Katastrophengeschehen sich auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit abgespielt hatte. Auch wenn die Nachrichten hauptsächlich aus den Grossstädten kamen, weiss man doch schon, dass in allen Dörfern, auf allen Plätzen und in allen Bezirken das gleiche geschehen ist, im Norden dasselbe wie im Süden. Bei den Menschen nimmt die Angst überhand. Im Radio wird vermutet, dass diese Nacht wohl niemand schlafen wird, so gross ist die Angst der Bevölkerung. In den Strassen kommt es immer wieder zu hysterischen Diskussionen über das Verschwinden von Verwandten und Freunden. Mitten in diesem Durcheinander kommt der Gedanke auf, diese Ereignisse könnten irgendetwas zu tun haben mit den Gläubigen oder den Christen oder der "Religion" überhaupt. Wie soll man das erklären? Gerade jene, die bei ihren Verwandten als "fanatisch", "religiös" oder "frömmlerisch" galten, verschwanden. Ein Brauereiarbeiter sagte: "Ich glaube, dass das alles irgendetwas mit dem Glauben zu tun hat. Ich kenne da einen Herrn Olsen, er war mein Kollege und hat uns immer gepredigt. Ich erinnere mich, dass er oft gesagt hat, dass Jesus bald käme, um ihn und alle, die an die Macht Gottes glauben, mit sich zu nehmen. Und jetzt erfahre ich, dass auch er verschwunden ist." Ein anderer bestätigte das: "Es ist wahr, wir hatten noch andere Kollegen, die so redeten, und auch deren Namen befinden sich auf der Liste der Verschwundenen." Irgendwann schrie jemand mit lauter Stimme: "Es ist notwendig, dass die Behörden das Lesen der Bibel und christliche Versammlungen verbieten, um zu vermeiden, dass sich dieses Ereignis wiederholt!" Als Antwort auf diese Forderung sprach ein Herr: "Es besteht leider keine Gefahr mehr! Nie mehr wird sich dieses Ereignis wiederholen! Diese Gläubigen, die wir so oft 'fanatisch' genannt haben, hatten recht. Sie erzählten uns von Christus und erwarteten die Wiederkunft Jesu, der kommen würde, um sie zu holen. Wehe uns, dass wir ihnen nicht mehr Aufmerksamkeit schenkten! Wenn wir jetzt mit ihnen zusammen wären, wären wir besser dran als jetzt, da wir dazu verurteilt sind, hier in diesem Chaos zu bleiben, das schon begonnen hat und noch viel schlimmer werden wird." "Aha, du glaubst also auch an diese Dummheiten!" schrie jemand. "Warum hast du ihnen dann nicht Gesellschaft geleistet, als sie verschwanden?" "Ja, wenn ich auf ihre Belehrungen gehört und an sie geglaubt hätte, was sie über das Kommen Jesu sagten, dann wäre ich jetzt nicht mehr hier. Aber jetzt ist es zu spät." Als er diese Worte gesagt hatte, entfernte er sich. Viele, die ihn sprechen gehört hatten, schrieen ihm nach: "Sie und alle, die das glauben, haben verdient, dass man sie gewaltsam vom Christentum abbringt!"
 
Am nächsten Tag konnte man im Radio keinerlei Informationen hören, die als Erklärung für dieses "grosse Mysterium" dienen konnten. Es gab nur Nachrichten aus dem In- und Ausland über das Verschwinden. Besonders aus den Missionsgebieten wurde vom Verschwinden sehr vieler Menschen berichtet. Nur wenige Kirchenmitglieder blieben dort zurück. An jener schon vorher angekündigten Gemeindeversammlung in Oslo dagegen nahmen sehr viele teil. Trotzdem war die Anzahl derjenigen, die abwesend waren, beträchtlich! Im Saal herrschte Traurigkeit, tiefe Traurigkeit, in die Herzen zog Kälte ein. Während der Versammlung wurde äusserste Verzweiflung offenbar. Alle waren sich einig, was das Geschehen bedeutete, ja, es war die grosse Wahrheit: "Die Heiligen waren von der Erde entrückt worden." "Die Braut Christi wurde in den Himmel geführt."
 
Einige meldeten sich zu Wort und gestanden, dass sie trotz theologischer Vorbildung und Studien das Wort Gottes eigentlich nie verstanden und seine Wahrheit nie begriffen hätten. In Wahrheit waren sie vollkommen unvorbereitet auf das neue Erscheinen und auf die Annahme der Gotteskindschaft. Einer der jüngeren unter ihnen sagte: "Ich habe das nie gelernt! Unsere Professoren haben uns nie gesagt, dass es so sein könnte, wie es sich nun in diesen Tagen abspielt ..." Bald machte sich eine gewisse Neigung zur Diskussion bemerkbar, aber die Gemüter waren zu niedergeschlagen, als dass es zu brauchbaren Ergebnissen gekommen wäre. Und ein anwesender Journalist schrieb später, dass die Gläubigen, die "dageblieben" waren, zu dem Ergebnis gekommen seien: "Was sich in diesen Tagen abspielt, ist ohne Zweifel das, was in der Bibel genannt wird: "Aufnahme der Braut in den Himmel" oder "Jesus holt die Seinen heim!" Das ist alles, was wir ihnen im Augenblick dazu sagen können!" meinte der Journalist abschliessend. Diese Mitteilung wurde jedoch nicht veröffentlicht!

Die Behörden waren der Ansicht, es handle sich bei all dem um krankhafte Auswüchse der Phantasie der Gläubigen und ihrer Priester. Es wurde alles als Einbildung abgetan, die jeder realen Grundlage entbehre. Zu einem Ereignis von solcher Tragweite könnte nur die Regierung eine Erklärung abgeben. Und wenn sich herausstellen sollte, dass es mit der christlichen Religion in einem ursächlichen Zusammenhang stünde, müsste der erste Schritt der sein, dass die Kirchen und anderen Räumlichkeiten, wo das Evangelium gepredigt würde, amtlich geschlossen werden, bis die Umstände rechtsgültig geklärt seien. Es handle sich doch nicht nur um ein nationales, sondern um ein internationales Problem.
 
In kirchlichen Kreisen und in den religiösen Gemeinschaften war die allgemeine Stimmung trübe. Am Sonntag darauf waren alle Kirchen und Kapellen voll. In einigen Kirchen gab es freilich gar keinen Seelsorger. Und viele, die vorher nie weggeblieben waren, fehlten. In vielen Kirchen war nun die Anzahl der Gläubigen sehr reduziert, aber an ihre Stelle traten nun die, die vor diesem Ereignis die christliche Verkündigung nicht beachtet hatten. Die Menschen waren nun begierig, das Wort Gottes zu erfahren, aber die Bibel war nun ein versiegeltes Buch! Ein Mann versuchte sie auszulegen, sagte aber: "Ich kann nur die Buchstaben lesen, aber ich verstehe sie nicht." Er gab die Bibel an einen anderen weiter, aber auch dieser sagte das gleiche. Das war für die Anwesenden zu viel, und alle begannen zu klagen und zu weinen.

Die Bevölkerung schob die Ursache an dem Missgeschick bald auf die Gläubigen: "Alles ist nur wegen der Christen geschehen, ja, so ist es, diese Plage verdanken wir nur ihnen! Gehen wir zur Kirche, wir wollen sehen, was sie als Erklärung anbieten können!" Die Erklärung, die sie bekamen, war einfach, sehr traurig und in wenigen Worten gesagt: "Die Gnadenzeit ist beendet!!!" Doch diese erklärenden Worte, welche die Vorsteher der Gottesdienste dafür gebrauchten, schufen nur noch mehr Verwirrung. Einige Mitglieder der Gemeinde erhoben sich und begannen die Prediger zu beschuldigen: "Sie sind schuld! Viele konnten nicht mit aufsteigen, weil Sie nie erklärt haben, was man tun soll, wenn das Kommen Jesu nahe ist! Sie sind der wahre Schuldige! Sie haben uns nie erklärt, dass man ein reines Herz haben und voll des Heiligen Geistes sein soll und dass wir immer aufrichtig sein müssen vor Gott und den Menschen!" Und einer sagte: "Ich weiss jetzt, dass es das war, was mich gehindert hat, Jesus entgegenzugehen. Es waren die 'Kleinigkeiten', die ich nicht für wichtig hielt, von denen ich glaubte, sie würden mich nicht am Mitgehen hindern! Und jetzt muss ich hier sein, o Herr, erbarme dich meiner! O hilf mir!" "Halt deinen Mund!" schrie der Prediger, "ich habe meine Pflicht getan, und mehr als das!" Auf diese Weise beschuldigte einer den anderen. Einige schrieen vor Zorn und Entsetzen, andere weinten und riefen nach Jesus. Aber es nützte nichts, das Tor war für immer zu! Es nützte nichts mehr, anzuklopfen und zu sagen: "Ich habe das Brot des Herrn gegessen, ich habe gebetet und war gehorsam!" Es gab keine Möglichkeit mehr.
 
Es ist kaum zu beschreiben, wie die Tage nach der Entrückung waren: Schreckliche Erwartung, Leid ohnegleichen in allen Gemütern. Und die ständigen Erinnerungen an die Einladungen des Pfarrers, in die Kirche zu kommen, und an die Ablehnung. Viele, die sich für gläubig hielten, verstanden jetzt, dass der Glaube, den sie vertraten, einzig aus hohlen Wörtern und eingelernten Sätzen bestand... Viele waren nur in die Kirche gegangen, um Freunde zu treffen... Einige gingen nur, um im Chor mitzusingen oder zu musizieren, oder aus anderen Interessen, aber ohne den Wunsch, das Wort Gottes zu hören und ihm zu gehorchen. Sie waren nicht "Wiedergeborene", sie trugen nicht das Siegel der Verheissung und auch nicht der Gotteskindschaft. Sie besassen "kein Recht auf das Erbe"!
 
Für sie war die Kirche nur einfach eine Gesellschaft, ein netter Ort, um mit Freunden freie Stunden zu verbringen. Jetzt aber riefen diese Menschen: "Herr! Öffne uns das Tor!" Nach diesem Schrecken und zur grössten Besorgnis aller entstandenen Gerüchte, dass der Dritte Weltkrieg in Bälde zu erwarten ist. Die Kontakte zwischen West und Ost wurden abgebrochen. Die Regierungen der Ostblockstaaten verkündeten, dass alle kirchlichen Zusammenkünfte strikte verboten seien! Sie waren der Meinung, dass an der herrschenden Unordnung und an der allgemeinen Verwirrung nur die "Gläubigen" schuld seien.

Für grösstes Entsetzen sorgte die Verlautbarung des Inkrafttretens der Todesstrafe für alle, die den Namen Jesus aussprachen. Ja, die Stunde war gekommen, wo auf der ganzen Erde das so genannte "Christentum" schuldig gesprochen wurde! Das bedeutete sicheren Tod auch für diejenigen, die in ihren Wohnungen etwas aufbewahrten, das an Jesus Christus und seine Lehre erinnerte. In den demokratischen Ländern dauerte es etwas länger, bis man dem kommunistischen Beispiel folgte. Die überwiegende Mehrheit der Ungläubigen sowohl bei der Bevölkerung als auch in den Regierungen verlangte nach diesen Massnahmen, und sie suchten die Bevölkerung in dieser Beziehung in Unruhe zu bringen. So galt an allen Orten der Erde das gleiche Gesetz, das lautete: "Tod den Gläubigen!" Es genügte, nur den Namen Jesus auszusprechen, und man wurde zum Tod verurteilt.
 
Mit diesen Ereignissen beginnt die schrecklichste Epoche der  Menschheits-geschichte! Sehr viele Gläubige blieben weiterhin ihrer religiösen Überzeugung treu und beteten und flehten zu unserem Herrn Jesus um Hilfe. Sie wurden wegen ihres Ungehorsams festgenommen und gnadenlos verurteilt; man würde sie erst freilassen, wenn sie die Bedingungen der Behörde befolgten. "Wenn ihr den Namen Jesus verflucht und verleugnet, dann rettet ihr euer Leben und das eurer Lieben!"
 
Aber zur Bestürzung der Behörden blieben trotzdem Millionen Menschen fest bei ihrer Überzeugung, sie hielten Jesus die Treue und verleugneten ihn nicht, sie bewahrten Gleichgültigkeit gegenüber den Drohungen.
Nun trat Satan persönlich auf den Plan, um seinem Wirken auf der Erde Nachdruck zu verleihen!
 
Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! Ein grosser Teil der seit dem Ereignis gläubig gewordenen hält die Drohungen und Betrübnisse nicht aus. Viele zweifeln am Glauben und verleugnen Christus. Die ganze Welt ergibt sich dem Bösen, die ganze Welt "liegt im Argen.“ Für alle Nationen gibt es im Augenblick nur ein Ziel, das sie in die Tat umsetzen: die Ausrottung des Christentums und seine Vernichtung auf ewig. Der Herr dieser Welt reisst alle Macht an sich: Kinder zeigen ihre Eltern an und liefern sie damit dem sicheren Tod aus, wie es in der Schrift heisst (Lukas 21, 16: "Ihr werdet ausgeliefert werden sogar von euren Eltern und Brüdern, Verwandten und Freunden, und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.") Es fehlen mir die Worte, um beschreiben zu können, was sich vor meinen Augen Schreckliches abspielte. Aber im Buch der Apokalypse hat Gott uns geoffenbart, dass "Ach und Wehe" und "Fluch" über uns kommen werden, und das Klagegeschrei der Unglücklichen dauert fort: "Herr! Herr! Komm und verkürze diese Tage..." (Matthäus 14, 22).
 
So beende ich die Beschreibung der Offenbarung, die ich erhielt, als ich mich am 11. Dezember 1952 in Bergen, Norwegen, aufhielt. Meine Brüder in Christo, meine Freunde! Vergesst nicht, was ihr hier lest und was hier beschrieben ist: Bereite dich vor auf die Begegnung mit Gott, damit du nicht hier bleiben musst, wenn der Herr kommt, um seine "Kirche", seine "Braut" zu holen... Heute noch gehe vor das Antlitz des Allerhöchsten und bitte aus vollem reuigem Herzen um die Gnade und das Licht durch den Heiligen Geist! Freunde, solange der Tag der Aufforderung, dieses "Heute", noch vor euch liegt, habt ihr genug Gelegenheit, die grosse Wahrheit anzunehmen und zu befolgen. Brüder, noch heute könnt ihr das Siegel empfangen, zusammen mit denjenigen, die dem Herrn Jesus Christus angehören. Kommt mit ihm! Erwartet ihn! Er kommt in einem Augenblick, um seine Kinder zu entrücken. Haltet Wache! Es ist Wahrheit! Die letzte Posaune wird erschallen!
Olav Rodge

 
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