LivingFire Ministry International - Keepers of the Flame of the Messiah!

Yeshua's Call
BE'ER SHEVA
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DIAMANTEN UND PERLEN I
 
In diesem Teil möchten wir einige Botschaften und Prophetien einfügen, welche wir als wichtig erachten für den Leib Christi, im Deutschsprachigen Raum, einige welche auch weltweite implikationen haben. Es ist absolut klar dass wir in der End-Zeit sind und viele Dinge sich in grossen globalen Umbrüchen befinden. Dies ist immer die Chance, dass sich das Reich Gottes auf noch viel grössere weise Manifestiert, was immer davon abhängt, ob Sein Leib wirklich auf Ihn hört und in den Riss steht für unser Volk und Land. Mögen diese Worte für Euch ein ansporn sein, den Herrn ganz neue zu suchen, vor Seinem Angesicht zu stehen und als Seine Braut, das Banner, Seiner Liebe, Seiner Heiligkeit und der Furcht des Herrn hochzuhalten und über die Nationen zu wehen.
 
 

Auferweckung.pdf (PDF — 147 KB)
Übersicht:

1. Totenauferweckung von David Hogan

2. Die Engel der fünf Kontinente
von Dr. Samuel Doctorian


3. Kampf in den himmlischen Örtern,
Brennpunkt Europa von John Mulinde






 
Totenauferweckung
 
 David Hogan
 
Über 200 Leute wurden in unserem Dienst von den Toten auferweckt. Gott kann jeden von den Toten auferwecken! Es ist gewaltigzuzuschauen.
 
Wir hatten eine Frau, gerade bevor ich hierher kam, eine 70-jährige Grossmutter, die für ca. 14-16 Stunden tot war. Der heilige Geist berührte sie und weckte sie auf, aber es war, nachdem die ganze Familie gekommen war. Sie wuschen sie für die Beerdigung. Sie legten sie auf den Altar im Hause. Die Menschen des ganzen Dorfes kamen, anerkannten ihren Tod und zeigten der Familie ihr Mitgefühl. Dann weckte Gott sie von den Toten auf ! Halleluja !
 
Es ist wunderbar. Gott kann Leute von den Toten auferwecken, wen immer er gerade will. Es macht für mich keinen Unterschied ob du es glaubst oder nicht. Es kommt darauf an, dass unser Werk es glaubt. Es kommt darauf an, dass Jesus König ist.
 
Wir sehen Tote auferweckt, Blinde die wieder sehen, Lahme die gehen und alle Arten von Tumoren die von Leuten abfallen. Ja wir erleben das und vieles mehr. Wir erleben das wirklich und lass mich dir etwas sagen . . .
 
Erinnere dich an Römer 4,20: Abraham zweifelte nicht an der Verheissung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre.
Ich kam mit meinen Pastoren zusammen und wir schlossen einen Bund, dass wir im September 1995 für einen Monat fasten würden. Das war zusätzlich zu dem 3 Tage essen, 3 Tage fasten, das wir in diesem Jahr schon getan hatten. So waren wir bereit was auch immer Gott tun wollte. In diesem Jahr fasteten jeden Tag mindestens 365 Leute.
 
Ich fand den Fluss
 
Gott berührte mich am dritten Tag in jenem Monat, als wir fasteten, schon ganz gewaltig. Aber ich fastete weiter und am 7. Tag besuchte er mich nochmal. Es war mehr als ich je zuvor in meinem Leben bis zu diesem Zeitpunkt erlebt hatte. Wir fuhren trotzdem fort mit Fasten für den ganzen Monat.
Ich fand den Fluss. Er ist da ! Die Gegenwart Gottes ist in unser Werk gekommen. Da ist ein Fluss Gottes der breiter und tiefer ist als der, den wir kennen.
Die Minute, in der du denkst du hättest etwas erreicht, ist die Minute in der du Busse tun solltest. Finde Wege dich selber demütig zu halten und halt nach Wegen Ausschau, bei denen du nicht ein ’big shot’ (einer, der selber gross rauskommt) wirst und du im Fluss bleibst. Wir sind die Wohnung Gottes, Zion, Gottes Volk. Er möchte, dass wir im Strom fliessen.
 
Mir fehlen die Worte um zu beschreiben was uns passierte als der heilige Geist auf uns fiel am 27. Okt. 1995. Wenn du da gewesen wärst hättest du auch keine Worte, um es beschreiben zu können. Es ist eine gewaltige Sache, bei der ich Zeuge sein durfte. Der Strom Gottes ist hier, und er ist voll. Er führt genug Wasser für jeden.
Wir waren in einer echt gewaltigen Zeit. Ich wusste nicht wie tief wir waren. Ich hatte für einen Monat gefastet und wusste nicht was geschah. So entschied ich mich mit meinen Pastoren in den jeweiligen Gebieten zusammen zu kommen. Wir hatten Gruppen von ca. 30-75 Pastoren in den jeweiligen Gebieten. Zuerst ging ich in die Gegend unserer Mission, in der es am konservativsten war, weil ich sehen wollte was geschehen würde.
 
Ich las einen Vers über das Feuer Gottes und die Leute fingen an zu zittern
 
Im ersten Treffen mit etwa 75 meiner Pastoren stand ich auf, öffnete meine Bibel und teilte ein oder zwei Verse mit ihnen. Dann spürte ich, dass es genug ist. Eigentlich sind sie es gewohnt dass ich zwei Stunden predige, aber dort waren es nicht einmal zehn Minuten.
Ich sagte: „Steht auf !“ Und sie standen auf. Ich sagte: „Empfangt den Strom des Lebens!“ Das hättest du sehen sollen! Es sah aus als würde sie jemand mit einem Schläger in die Bäuche und auf die Köpfe schlagen. Aber niemand berührte sie. Die Leute lagen auf und über den Bänken, vorwärts, rückwärts, überall verstreut. Ich versuchte zu helfen, aber ich konnte nicht helfen. Ich öffnete meine Bibel. Ich las einen Vers über das Feuer Gottes und die Leute fingen an zu zittern.
 
So ging ich in der gleichen Art durch alle Gebiete durch. Ich kam in ein anderes Gebiet, stand auf, öffnete meine Bibel, las einen Vers über das Feuer Gottes und die Leute fingen an zu zittern. Ich dachte: „Oh Gott, das ist echt zuviel!” Dann sagte ich: „Steht auf!“ Sie versuchten aufzustehen. Einige von ihnen konnten nicht stehen. Ich sagte nur das Wort „Feuer“, und alle fielen um. Es wurde immer unheimlicher. Aber Menschen wurden geheilt ohne dass jemand sie berührte oder ihnen die Händeauflegte.
 
Ein Mann aus diesem Meeting war 27 Jahre lang taub. Ich kannte ihn nicht. Er fiel um, sein Kopf schlug auf der Bank auf und er fiel unter die Bank. Einige Minuten später stand er auf und rannte aus dem Raum hinaus. Seine Ohren waren aufgegangen und er rannte vom Lärm weg.
 
Nachdem ich durch alle Gebiete durch war, in denen ich diese Kraft vorgestellt hatte, kam schliesslich die Zeit alle Pastoren des Werkes zusammenzurufen. Mehrere hundert Pastoren kamen. Ich wünschte du wärst da gewesen um das zu sehen. Es war erstaunlich!
 
Am ersten Tag waren etwa 200 Pastoren da. Die ganze Gemeinde zusammen, wo wir zu Gast war, waren etwa 450 Leute. Der erste Tag war ehrfurchterregend. Gott berührte uns auf mächtige Art und Weise. Es gab viele Heilungen. Ich war glücklich. Die Menschen waren ermutigt.
 
Der zweite Tag war sogar noch besser. Er war stärker. Ich dachte, dass wir den Höhepunkt bereits erreicht hätten an diesem Tag. Ich kam um acht Uhr morgens hin, und verliess um zehn Uhr nachts den Ort, und wir dienten den ganzen Tag durch. Gott wirkte mächtig! Es war wunderbar !
 
Die Hitze der Gegenwart Gottes
war überwältigend
 
Aber ich sag euch, ich war nicht bereit für das was am dritten Tag passierte. Wir kamen aus verschiedenen Gegenden zusammen. Auch alle Indianer waren da. Ich wusste nicht, dass der heilige Geist auf sie gefallen war und sie nicht mehr aufstehen konnten. Ich wusste nicht, dass der heilige Geist sie die ganze Nachte über festgenagelt hatte. Überall verstreut lagen sie wie an den Boden geleimt. Einige von ihnen waren auf Ameisenhügel gefallen, aber keine einzige bisssie.
 
Ich wohnte ungefähr 45 Minuten entfernt. Ich stieg in meinen Allrad und hörte während der Fahrt über Funk etwas über das was passiert war: „Ich kann nicht laufen! ...“
 
Während ich zuhörte fühlte ich die Kraft auf mich kommen. Ich konnte die Hitze fühlen, obwohl die Klimaanlage an war. Ich öffnete die Tür meines Fahrzeuges. Der Schweiss lief mir runter. Ich war ungefähr 300 Meter von der Gemeinde entfernt. Ich kam bei der kleinen Gemeinde an. Je näher ich kam, umso intensiver wurde diese Wärme. Ich konnte kaum noch durch sie durchgehen. Die Luft war so dick. Ich spreche über die Gegenwart Gottes. Es war 7.30 Uhr morgens.
 
Ich ging um das Gebäude herum. Überall lagen Menschen auf dem Boden. Einige stöhnten. Es war sehr aussergewöhnlich, ich konnte kaum gehen. Als ich schliesslich vorne an der Kanzel ankam, wo auch die anderen Ältesten waren, konnte ich mich kaum mehr auf den Beinen halten. Ich hielt mich an Gegenständen fest, um dorthin zu gelangen. Ich konnte fast nicht mehr atmen. Die Hitze der Gegenwart Gottes war überwältigend.
 
Die Leute hatten zwei Stunden lang gesungen bevor ich ankam. Um 8.15 Uhr an diesem Morgen, dem 27.Okt.1995, ging ich nach vorne und legte meine Bibel auf dieses wacklige, indianische Tischchen. Hunderte schauten mich an. Viele lagen am Boden. Ich konnte nur sehr schwersprechen.
Ich rief die neun Ältesten nach vorne und sagte ihnen, dass der Heilige Geist hier ist, und wir einen Bund zusammen schliessen müssen. Sogar zum Martyrium. Wir schlossen einen Bund da, dass das Land Mexiko errettet werden soll. Sie baten mich in diesem Akt mitzumachen.
 
Als wir unsere Hände in Übereinstimmung erhoben fielen alle neun gleichzeitig um. Ich wurde zurück geschleudert und landete unter dem Tisch. Als ich aufstand, fielen die Leute vorne um. In weniger als einer Minute lag jeder Pastor auf dem Boden.
Wir waren von Ungläubigen umringt. Sie kamen um zu sehen was passiert war. Die Salbung der Gegenwart Gottes kam und warf alle um. Dutzende von ihnen. Jeder Ungläubige draussen fiel zuBoden.
Von der Gemeinde aus, die auf der Spitze des Hügels war, konnten wir die Menschen im Dorf unten sehen, wie sie schreiend aus ihren Hütten rannten und unter der Kraft des heiligen Geistes zu Boden fielen. Es war aufregend.
 
Jede kranke Person wurde geheilt
 
Wir hatten immer eine Abteilung für die Kranken, in die man sie aus einem Umkreis von einigen Meilen auf Feldbetten brachte. Da waren etwa 25-30 von ihnen. Jede kranke Person in der Versammlung wurde geheilt. Die Blinden, die Krebskranken, die mit Tumoren, Epileptiker, von Dämonen besessene. Niemand berührte sie, ausser Jesus.
 
Da war sofortige Versöhnung zwischen Leuten die gegeneinander waren. Sie lagen übereinander, weinend und taten Busse.
Ich bekam Angst als ich all dies geschehen sah. Ich schaute zum Himmel auf und sagte: „Gott, was tust du ... ?“ und das war das Ende davon. Er wollte keine Fragen hören. Bäng!
 
Ich war etwa 3-4 Meter vom Tisch entfernt. Als ich einige Stunden später zu mir kam war ich unter dem Tisch. Als ich schlussendlich zu mir kam, wollten meine Beine nicht funktionieren. Ich schaute mich um, um zu sehen was passierte. Ringsum war Chaos! Einige Menschen versuchten aufzustehen, fielen aber wieder um. Erstaunlich!
 
Eine Vision von Jesus
 
Wir hatten währenddessen fünf Visionen. Ein kleiner Pastor hielt sich an einem Pfosten fest. Er war da, aber irgendwie doch nicht. Er sagte zu mir: „Bruder David, schau ihn an. Schau ihn an Bruder David! Wer ist es ? Schau wie gross er ist! Oh, er hat ein weisses Gewand an. Er hat einen goldenen Gürtel. Es war Jesus.
Er sagte. „Bruder David, wie sind wir in diesen grossen Palast hineingekommen?“Ich schaute mich um. Ich war noch immer auf dem dreckigen Boden. Ich hatte immer noch ein Grasdach über mir, aber er war in einem Marmorpalast, absolut weiss.
 
Ich kroch rüber um ihn anzuschauen. Er sah Dinge, die wir nicht sehen konnten. Ein anderer der Ältesten, ein Prophet aus Amerika, der mit mir seit 13 Jahren zusammenarbeitete, kroch auch rüber und wir schauten diesem Pastor zu, der wie in Trance war. Erstaunlich.
 
Wir drei waren wie in einem Kraftfeld von Energie. Jeder versuchte hereinzukommen, wurde aber zurückgeworfen. Es war furchterregend. Der Pastor sagte: “Er hat eine Liste, Bruder David.“ Und dann fing er an diese Liste laut vorzulesen.
Ich schaute herum und währenddem er aus dieser Liste vorlas, flogen die Leute förmlich durch die Luft und wurden geheilt und befreit.
 
Es war phänomenal was Gott am tun war: Und er hat es seither in jedem Gottesdienst unseres Werkes getan in dem ich war. Erstaunlich! Wunderbar!
 
Offb.22,1 sagt: „Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes.“
 
Ich habe diesen Strom gesehen. Ich habe diesen Strom tatsächlich gesehen, sein reines Wasser des Lebens von Gottes Thron. Wenn ich es wieder sehen würde, würde ich es kennen. Ich sah es. Ich habe es erlebt. Ich habe es probiert.
Wir werden es behalten durch Beten und Fasten.
 
Zwischen 150 und 500 Menschen werden errettet pro Monat deswegen. Nur durch das was die Missionare tun.
Willst du eswirklich ?
 
David Hogan dient öfters bei uns im Revival-Training-Center in Altstätten, Kassetten und Videos auf Anfrage erhältlich!
 
DavidHogan (Mexico)
 
 
Die Engel der fünf Kontinente
 
Diese Endzeit-Botschaft wurde von Dr. Samuel Doctorian am 30. Aug.1998 in Singapur gehalten.
(von einer Tonband-Kassette abgeschrieben und aus dem engl. übersetzt)
 
 
Einleitung
Doctorian erzählte: Ich war für mehrere Wochen alleine in einem Hause, hier auf Patmos, um zu beten und den Herrn zu suchen. Ich fand eine kleine Kapelle - die St. Nicolas Kapelle - zu der nie jemand geht. Ich ging dort hin und schüttete Gott mein Herz aus. Dann fand ich einen Felsen am Hang eines Hügels, wo ich mich hinsetzen wollte, um zu beten, zu meditieren und die Bibel zu lesen. Während dieser Tage aich sehr wenig. Mehrere Male ging ich zum Grab des Johannes, wo er die groe Offenbarung sah.
Als ich nun schon ein Monat an diesem abgelegenen Ort gebetet hatte, dachte ich: Ich frage mich, ob der Herr jemals einen zehnten Engel senden wird." Ich hatte zuvor schon neun mal Engel gesehen - in England, in Belgrad, Amman, in Jerusalem, einen Engel,der im oberen Teil gyptens eine Frau davor rettete, gehängt zu werden, den neunten Engel sah ich mitten im Krieg in Beirut. Der Engel holte mich um drei Uhr morgens physisch aus dem Schlaf und sagte mir, ich sollte sofort das Land verlassen. Ich bin dem Herrn bis heute dankbar - und ich weinicht was passiert wäre, wenn der Engel nicht gewesen wäre. Der Himmel wird es eines Tages erzählen. So dachte ich darüber nach, ob ich wohl zum zehnten Mal einen Engel sehen würde....
 
Die Visionen
 
Am 20.Juni 1998 um 3.50 Uhr morgens, hier auf Patmos, war mein Raum plötzlich voll von Licht, und es gibt keine Lichtquellen hier. Es ist ein ganz abgeschiedenes Haus, am Ende der Strae, in der Nähe des Klosters. Ich sah ihre wundervollen Gesichter - vollkommen und wie die der Menschen, aber sie leuchteten. Ich sah ihre Augen, ihr Haar, ihre Hände.
Zu meiner Rechten waren zwei Engel und als ich nach links schaute, sah ich drei andere Engel mit Flügeln. Sie hatten wunderschöne lange weie Gewänder an - wie ich es nicht mit menschlichen Worten beschreiben kann. Ich fragte mich, warum fünf Engel gekommen waren und ich zitterte und es schüttelte mich. Ich wollte schreien, aber ich konnte nicht. Dann sah ich - wie ich selbst vor einer Versammlung stehe und folgende Botschaft prophezeie: Meine Kirche, du predigst Liebe, aber du sollst die Liebe leben - die Liebe zeigen. In meinem Leib ist Einheit notwendig. Es ist viel Teilung in eurer Mitte. Und dort, wo keine Einheit ist, wird sich mein Geist nicht bewegen und arbeiten. In meiner Kirche herrscht das Fleisch. Zu viel Unreinheit ist in meiner Kirche. Ich habe Sehnsucht und den Wunsch nach einem Volk, da ein heiliges Leben lebt.. Ich starb um euch heilig zu machen"
Während ich im Geist prophezeite, zitterte ich. Meine Augen öffneten sich und ich schaute in die groe Menge. Und plötzlich erschienenen inmitten der Prophetie diese mächtigen Engel. Ich ging vom Pult zurück und dachte, ich würde fallen. Jetzt bin ich hell wach, aber dies alles geschah im Geist. Irgend eine Kraft half mir, nicht zu fallen und ich fragte mich, was wohl jetzt geschehen würde.
 
 
Dann sagte plötzlich der erste Engel: "Wir sind die Engel der fünf Kontinente. Wir sind hier um Euch Botschaften von den fünf Kontinenten zu bringen."
In dem Moment als ich dies hörte, hörte ich auch die Menge aufschreien "Ohhh, ohhh, ohhh"
Ich glaube, dass die Menge die Engel auch sah. Der Herr hat mir irgendwie deutlich gemacht, dass in den Tagen die kommen werden, Gott sich in vielen Teilen der Welt durch dienende Engel offenbaren wird. Es wird öffentlich geschehen, es wird in Kirchen geschehen - tausende von Menschen werden zur gleichen Zeit Engel sehen. Sie werden in den letzten Tagen dem Leib dienen.
Dann kam diese Botschaft von den Engeln: "Was du siehst und hörst, sage den Nationen"
Somit ist es nichts, was ich für mich behalten soll. Entweder akzeptieren sie es, oder sie akzeptieren es nicht. Ich mues den Nationen mitteilen.
 
Erster Engel
 
Der Erste Engel sagte: "Ich habe eine Botschaft für ganz Asien".
Als er das sagte, konnte ich in einem Zeitraum von ein paar Sekunden ganz China, Indien, die asiatischen Länder wie Vietnam und Laos sehen. Ich sah die Philippinen, Japan, Singapur, Malaysia und Indonesien. Und dann zeigte mir der Engel ganz Papua Neu Guinea, Irian Jaya bis ganz hinunter zu Australien und Neuseeland.
"Ich bin der Engel von Asien", sagte er.Und ich sah in seiner Hand eine riesen groe Trompete, die er über ganz Asien blasen wird.Was immer der Engel sagte, es wird durch die Trompete des Herr über ganz Asien geschehen. Millionen werden die mächtige Stimme des Herrn hören.
Dann sagte der Engel:"Es wird Katastrophen und Hungersnöte geben. Viele werden vor Hunger sterben. Es wird über ganz Asien Erdbeben geben und das Meer wird die Erde bedecken.
Ich sah das am 20.Juni 1998."
Ich hörte den Engel deutlich sagen: "Groe Teile des Landes werden ins Meer fallen... Teile von Australien werden erschüttert.Australien wird geteilt und groe Teile im Ozean untergehen"
Dies war beängstigend - ich fragte mich, ob ich richtig hörte. Aber der Engel sagte:"In China und in Indien werden Millionen sterben. Nation wird gegen Nation sein, Bruder gegen Bruder. Asiaten werden sich bekämpfen. Nukleare Waffen werden eingesetzt, die Millionen töten werden."
Zweimal hörte ich die Worte "katastrophal, katastrophal". Dann sagte der Engel, finanzielle Krisen werden Asien heimsuchen. Ich werde die Welt erschüttern!"
Ich zitterte während der Engel sprach. Dann schaute er mich an, lächelte und sagte:" Es wird die gröten geistlichen Erweckungen geben - Ketten werden gesprengt.Mauern werden beseitigt. Und in ganz Asien - China - Indien, werden Menschen zu Christus finden. In Australien wird es eine gewaltige Erweckung geben.
Ich hörte den Engel von Asien sagen: "Es ist die letzte Ernte".
Dann, als ob der Herr sprechen würde, sagte er: "Ich werde meine Kirche auf meine Wiederkunft vorbereiten." Nach der Botschaft des Gerichts, war ich glücklich über solch gute Nachrichten. Die ganze Zeit über, waren die fünf Engel in meinem Zimmer. Ich konnte ihre Gegenwart fühlen - es war gewaltig.
 
Zweiter Engel:
 
Dann sah ich den zweiten Engel, der eine Sichel in der Hand hielt, wie sie in der Ernte benutzt wird.
Der zweite Engel sagte: "In Israel und den Ländern bis zum Iran ist die Erntezeit gekommen."
Für ein paar Augenblicke sah ich diese Länder. Ich hörte: "Ganz Türkei und jene Länder die mich abgewiesen haben und die Botschaft der Liebe abgelehnt haben werden sich hassen und einander umbringen."
Ich sah den Engel die Sichel erheben und über alle Länder des Nahen Ostens niederfahren.
Ich sah Iran, Persien, Armenien, Azerbeijan, ganz Georgien - Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, Israel, ganz Kleinasien - voll Blut - überdeckt mit Blut. Ich sah Blut über all diese Länder. Und ich sah Feuer - nukleare Waffen wurden in vielen dieser Länder angewendet, überall stieg Rauch empor. Unerwartete Zerstörung - Menschen vernichten sich gegenseitig.
Ich hörte diese Worte: "Israel, oh Israel, das groe Gericht ist gekommen."
Der Engel sagte: "Die Erwählten, die Kirche, der Rest werden gereinigt. Der Geist wird die Kinder Gottes vorbereiten." Ich sah Feuerflammen zum Himmel steigen. Der Engel sagte: "Dies ist das letzte Gericht. Meine Kirche wird gereinigt, beschützt und vorbereitet für den letzten Tag. Menschen werden vor Durst sterben. Im ganzen Nahen Osten wird das Wasser knapp sein. Flüsse werden austrocknen und die Menschen in diesen Ländern werden um das Wasser kämpfen."
Der Engel zeigte mir, dass die Vereinten Nationen durch die Krise im Nahen Osten in Teile zerfallen werden. Es wird keine Vereinten Nationen (UNO) mehr geben. Der Engel mit der Sichel wird die Ernte einholen.
 
Dritter Engel
 
Dann zeigte mir ein Engel mit Flügeln Europa von einem Ende zum anderen - von Norden den ganzen Weg runter nach Spanien und Portugal. In seiner Hand hielt er eine Melatte. Ich sah ihn über Europa fliegen und hörte die Worte: "Ich bin zutiefst bekümmert, schmerzerfüllt. Ungerechtigkeit, Unreinheit und Ungöttlichkeit - über ganz Europa. Die Sünde wuchs hinauf bis zum Himmel. Der Heilige Geist ist schmerzerfüllt.
Ich sah (die Vision empfing Doctorian war 20.Juni 1998) wie die Flüsse in Europa über die Ufer treten und Millionen von Häuser bedecken. In der Tschechei ereignen sich die schlimmsten Ueberschwemmungen, die es je gab. Ich hörte dass der grosse Fluss in China in der Gefahr steht tausende von Häuser durch Ueberschwemmung zu zerstören.
Plötzlich hörte ich Erdbeben über ganz Europa."Länder, die nie Erdbeben hatte, werden erschüttert", sagte der Engel. Und plötzlich sah ich in meinem Geist, den Eifelturm in Paris zerbrechen und zusammenfallen.
Ein groer Teil Deutschlands wird zerstört.
Die groe Stadt London - Verwüstung überall.
Ich sah berschwemmungen über ganz Skandinavien.
Ich schaute zum Süden und sah Spanien durch groe Hungersnöte und Verwüstungen gehen.
Viele werden in Spanien und Portugal an Hunger sterben.
Ich war durch all diese Botschaften beunruhigt und sagte: "Herr, was ist mit deinen Kindern?" Der Engel sagte:"Ich werde sie vorbereiten. Sie sollen Ausschau halten nach dem Erscheinen des Herrn. Viele werden in diesen Tagen zu mir rufen, und ich werde sie retten. Ich werde für sie groe Wunder vollbringen und ihnen meine Macht zeigen."
Inmitten groer Zerstörung wird in diesen Ländern die Gnade Gottes sein. Ich war glücklich, daGott seine Kinder beschützt.
 
Vierter Engel:
 
Jetzt gehen wir nach Afrika. Ich sah den vierten Engel mit Flügeln über Afrika fliegen, und ich konnte den ganzen Weg von Kapstadt im Süden bis ganz in den Norden Kairo sehen. Ich sah alle Länder - mehr als 50 von ihnen. Der Engel von Afrika hatte ein Schwert in seiner Hand - ein gewaltiges Schwert.
Plötzlich hörte ich ihn sagen: "Unschuldiges Blut wurde vergossen. Zerbruch unter den Menschen, Generationen sind fern vom Herrn - Tausende haben sich gegenseitig umgebracht. Ich habe meine gläubigen Kinder in Afrika gesehen. Und ich werde all die Gläubigen auf dem Kontinent Afrika belohnen. Ich werde sie überflieend segnen. Ich werde das Wetter steuern - die Sonne wird in einigen Teilen glühend heisein und brennen. Groe Flüsse werden austrocknen und Millionen werden vor Hunger sterben. In anderen Teilen wird es berschwemmungen geben. Fundamente werden erschüttert. Mein Schwert wird die Ungerechten und Blutrünstigen richten.So wird es viele Erdbeben geben... viele Städte werden überschwemmt werden"
Ich sah groe Steine über verschiedene Teile Afrikas vom Himmel fallen. Die Erde wird erbeben, wie man es seit der Entstehung der Erde noch nicht erlebt hat. Niemand wird dem Schwert des Herrn entfliehen. Ich sah den FluNil austrocknen. Er ist der Gott gyptens.
Ein groer Teil Mittelafrikas wird mit Wasser bedeckt sein - Millionen werde sterben.
"Herr" sagte ich, "das sind alles schlechte Botschaften. Alles Zerstörung, gibt es irgendwelche guten Botschaften?" Der Herr sagte:"Der letzte Tag ist gekommen. Der Tag des Gerichts ist hier. Meine Liebe ist abgelehnt worden und das Ende ist gekommen." Ich bebte und zitterte. ich dachte, ich kann es nicht ertragen.
 
 
Fünfter Engel
 
Ich sah den letzten Engel über Nord-und Südamerika fliegen - den ganzen Weg vom Nordpol bis hinunter nach Argentinien. Vom Osten der USA bis nach Kalifornien. Ich sah eine Schale in seiner Hand. Der Engel sagte, er würde über diese Länder die Gerichtsurteile ausgieen, die in der Schale sind. Dann hörte ich den Engel sagen: "Keine Moral mehr, keine Gerechtigkeit, keine Heiligkeit. Anbetung von Idolen, Materialismus, Trunksucht, Gebundenheit an Sünde. Vergiessen unschuldigen Blutes - Millionen von Babys werden getötet bevor sie geboren werden. Familien werden zerbrochen. Eine ehebrecherische Generation. Es ist wie in den Tagen Noahs. Falsche Prediger. Falsche Propheten. Ablehnung meiner Liebe. Viele von ihnen imitieren die Religion, lehnen aber die echte Kraft ab."
Als ich all das hörte, bat ich den Engel:Kannst du nicht noch etwas warten? Giesse es nicht aus. Gib eine Chance zur Busse." Der Engel sagte: "Oft hat Gott verschont und gesprochen, aber sie haben nicht gehört. Siehe, die Zeit ist gekommen. Sie lieben das Geld und Vergnügen mehr als sie mich lieben."
Als der Engel anfing aus der Bowle in seiner Hand auszugiessen, sah ich gewaltige Eisberge schmelzen. Als das geschah, sah ichberschwemmungen über ganz Kanada und Nordamerika - alle Flüsse treten über die Ufer, Zerstörung überall.
Ich hörte den Weltmark mit groen Erdbeben zusammenbrechen unddie Wolkenkratzer New Yorks stürzen ein. (Diese Vision hatte Doctorian am 20.Juni 1998).
Ich sah Schiffe im Ozean versinken.Ich hörte Explosionen über ganz Nordamerika.
Ich sah wie der Engel über Mexiko ausgoss und die beiden Ozeane sich vereinten - der Atlantik und der Pazifik. Ein groer Teil Brasiliens war mit Wasser bedeckt. Der Amazonas verwandelte sich in einem groen See. Wälder vernichtet und überschwemmt. Hauptstädte in Brasilien zerstört. Erdbeben an vielen Orten. So wie der Engel ausgoss, geschah in Chile und Argentinien groe Verwüstungen, wie nie zuvor. Die ganze Welt bebte. Dann hörte ich den Engel sagen: "Dies wird in einer sehr kurzen Zeit geschehen." Ich sagte: "Kannst du es nicht verschieben? Giesse diese Dinge nicht über den Globus aus."
Und plötzlich sah ich fünf Engel um den Globus stehen, ihre Hände und Flügel zum Himmel erhebend und sagen: "Alle Ehre sei dem Herrn über Himmel und Erde. Jetzt ist die Zeit gekommen und er wird seinen Sohn verherrlichen. Der neue Himmel und die neue Erde werden entstehen. Gott wird die Werke des Teufels für immer zerstören. Ich werde meine macht zeigen - in der Art, wie ich meine Kinder inmitten dieser Zerstörung beschütze. Sei bereit für den Tag an dem der Herr kommt."
Mein Zimmer war erfüllt von Licht und Glanz der Engel. Dann fuhren sie plötzlich auf zum Himmel. Als ich nach oben schaute, sah ich die Engel in fünf Richtungen bewegen. Ich war hell wach. Zitterte von Zeit zu Zeit. Ich sagte: "Herr, soll ich Patmos verlassen?" Er sagte:"Nein, ich brachte dich aus einem bestimmten Grund hierher." Ich sagte: "Die Botschaft der Engel über die ganze Welt ist keine gute Nachricht. Es ist Gericht, Bestrafung, Zerstörung, Verwüstung. Was werden die Leute über mich sagen? Ich war immer ein Prediger von Liebe, Frieden und froher Botschaft." Der Engel sagte: Es ist unsere Botschaft. Du bist das Instrument, der Kanal. Welch ein Vorrecht, daGott dich erwählt hat, um den Nationen diese Botschaft zu bringen. Ich sage: "Herr, dein Wille geschehe."
Dr. Samuel Doctorian
 
 
Biblische Bezugsquellen: 1.Thes.4.13-18/ 5.1-11/ Hebr.12.22-29/ 2.Petr.3.1-13
 
Kampf in den himmlischen Örtern,
Brennpunkt Europa
von John Mulinde
Kongress Obsteig Nov. 2000,
Missionswerk Leben in Jesus Christus (M.Prean)
 
Sprich jemand an und sage: Der Teufel ist ein Lügner! Und
sage es so, dass man hört, dass du es so meinst: Der Teufel
ist ein Lügner! Halleluja! Darf ich euch etwas sagen? Heute
morgen, als wir gebetet haben, hat der Geist Gottes zu mir
gesprochen: Ich werde die Himmelstore öffnen! Und der Herr hat mir gesagt: Ich werde den Weg so bereiten, dass sogar der Schwächste da durchgehen kann! Und ich fühle es in meinem Geist, dass der Herr uns die Kraft gibt, das rückgängig zu machen, was der Feind in unserem Leben bereits geschadet hat. Halleluja! Gepriesen sei der Name des Herrn! Und das war bevor wir zu beten aufhörten. Und nachdem wir dann gebetet hatten vor der Pause, ist das passiert, was immer geschieht, wenn Gott den Himmel öffnet, nämlich dass seine Gegenwart herabkommt. Halleluja! Auch wenn wir jetzt das Wort miteinander anschauen, dann behalte das in deinem Hinterkopf, dass Gott den Himmel über dir geöffnet hat. Und nach dem Wort werden wir ins Gebet gehen aus dieser Position und aus diesem Bewusstsein heraus. Beten wir! Vater, dir sei alle Ehre und alle Anbetung.
 
 
Unser Herz freut sich so, dich zu kennen. Wir danken dir für
diesen Morgen, Vater. Und wir danken dir für diesen besonderen Moment. Herr, noch einmal: wir kommen vor dich, und wir demütigen uns und wir sagen: Lass deinen Heiligen Geist auf uns kommen. Komm und lehre du uns! Komm und trainiere du uns!
 
 
Gib uns Energie, Herr! Lade uns mit Kraft auf und führe uns
hinein in die himmlischen Bereiche, damit wir im Kampf gegen die Mächte der Finsternis ankommen. Vater, ich bete im Namen Jesus, dass diese Salbung, dieses Licht, auf deinem Volk bleibt und dass dein Wille geschieht. Das bitten wir in Jesu Namen.Amen.
 
Halleluja! Wir gehen wieder zu Epheser Kap. 6, 10-13:
(Schlachter-Übersetzung)
Eph 6,10: Im Übrigen, meine Brüder, werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11) Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Listen des Teufels gegenüber standhalten könnt; 12) denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Mächte, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.
13) Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage widerstehen und, nachdem ihr alles wohl
ausgerichtet habt, das Feld behalten könnt. Halleluja! In
diesem Teil wollen wir uns nun auf den Gebrauch unserer Waffenrüstung konzentrieren. Und was passiert, wenn wir beten? - Amen.  (Lachen!) O.k.
 
In unseren Tagen glauben viele Christen an die Bibel, aber sie sehen die Bedeutung der geistlichen Waffenrüstung nicht. Sie reden über diese geistlichen Waffen und sie lieben es, darüber zu sprechen. Aber wenn du sie fragst: Wann hast du zuletzt diese Rüstung angezogen, und hast du eine Ahnung, wie du sie verwenden kannst? Weißt du, wie du sie im täglichen Leben anwenden kannst? Da haben die meisten Christen keine Ahnung, und das ist nicht im Sinne Gottes.
Der Apostel Paulus hat den Korinthern geschrieben: "Ich möchte nicht, dass ihr unwissend bleibt in geistlichen Dingen, damit der Teufel euch nicht übervorteile." Da gibt es Dinge, wenn wir die nicht wissen, dann kann der Teufel das zu seinem Nutzen verwenden. Wir können jetzt da nicht in allen Einzelheiten auf diese geistliche Waffenrüstung und ihre Verwendung eingehen. Wenn wir in Uganda über dieses Thema sprechen, nehmen wir uns mindestens eine Woche Zeit, um es zu lernen und gleich praktisch anzuwenden. Denn es geht nicht darum, sich nur Wissen anzueignen, sondern es im täglichen Leben zu praktizieren.
 
Wir wollen Überwinder sein. Ich möchte euch nun über ein Zeugnis von einem Satanisten berichten, der errettet wurde. Und als dieser Mann sein Zeugnis gegeben hatte, forderte mich das gewaltig heraus, ich konnte es kaum glauben. Ich musste zehn Tage im Gebet und Fasten vor den Herrn treten, und ich fragte Ihn: "Herr, kann das sein? Ist das wahr?" Und zu dieser Zeit begann Gott, mich darüber zu lehren, was im geistlichen Bereich passiert, wenn wir beten. Dieser Mann wurde geboren, nachdem sich seine Eltern Luzifer geweiht hatten. Als er noch im Mutterschoß war, vollzogen sie viele Rituale und weihten ihn dem Satan. Und mit vier Jahren begann er bereits, diese geistigen Kräfte zu verwenden; bald bekamen seine Eltern Angst vor ihm. Mit sechs Jahren übergab ihn sein Vater den Hexen, damit sie ihn weiter trainierten. Und mit zehn Jahren tat er bereits gewaltige Dinge im Reich des Feindes. Alle andern Hexen fürchteten ihn. Er war noch ein ganz junger Bursche, aber er tat furchtbare Dinge. Mit etwa 20 Jahren klebte schon viel Blutschuld an seinen Händen. Er tötete Leute durch seinen Willen. Er hatte die Fähigkeit, durch transzendentale Meditation aus seinem Körper herauszutreten; er beherrschte auch die Levitation, d.h. dass er seinen Körper von der Schwerkraft befreien und schweben konnte. Habt ihr so was schon einmal gesehen oder gehört? Und manchmal konnte er sich in der Meditation von seinem Körper lösen, sein Körper blieb zurück und sein Geist konnte hingehen, wo immer er wollte in der Welt. Man nennt das Astralreisen. Und dieser Mann wurde von Satan mächtig verwendet, um Gemeinden und Pastoren völlig zu zerstören. Eines Tages kam er zu einer Gemeinde, die er zerstören wollte. Doch diese Gemeinde war stark im Gebet.
 
 
Als er sie angriff, gab es zwar viel Spaltung in der Gemeinde
und viel Verwirrung. Aber zu diesem Zeitpunkt rief der Pastor ein Fasten aus in der ganzen Gemeinde, und die ganze Gemeinde begann zu fasten. Und während dieses Fastens taten viele Buße, es gab viel Wiederherstellung, die Leute kamen wieder zusammen und sie begannen zu beten für das Werk des Herrn in ihrer Mitte. Und sie baten Gott, dass er Gnade geben und in ihr Leben eingreifen möge.
Und während dieser Tage rannte dieser Zauberer wieder und
wieder mit dämonischen Geistern gegen diese Gemeinde an. Aber gerade zu dieser Zeit bekam die Gemeinde die prophetische Aufforderung, dass sie aufstehen und kämpfen solle gegen diese dämonischen Geister, welche die Gemeinde angriffen. Nun verliess der Zauberer eines Tages seinen Körper und begab sich auf eine Astralreise, wobei er eine mächtige Armee von dämonischen Geistern gegen diese Gemeinde anführte. ­ Es ist sein Zeugnis, das ich hier erzähle. - Er begab sich in den geistigen Bereich über der Gemeinde hinein, über der Atmosphäre der Gemeinde.
 
Er versuchte, mit seinem Heer von Dämonen einzudringen und sie zu attackieren, aber da war eine starke Schutzdecke von Licht über der ganzen Gemeinde.
Und plötzlich war da eine ganze Armee von Engeln, die gegen das satanische Heer kämpfte, und dieser Kampf fand in den himmlischen Örtern statt. So heftig war der Angriff der Engel, dass die Dämonen alle davon rannten. Der Zauberer aber wurde gefangen genommen. Von wem? Von den Engeln! Und er sah sich selber, wie ihn sechs Engel festhielten. Sie brachten ihn zur Kirche der angegriffenen Gemeinde, trugen ihn durch das Dach und legten ihn direkt vor dem Altar nieder. Und da lag er nun. (Gelächter der Teilnehmer) Der Herr segne dich! Halleluja!
Und dort in der Kirche war die Gemeinde tief ins Gebet versunken, sie stand im Gebetskampf, sie vertrieb Mächte und zerbrach Ketten. Der Pastor war auf der Bühne und leitete das Gebet und den geistlichen Kampf. Und der Geist des Herrn sprach zum Pastor und sagte ihm: "Das Joch ist jetzt zerbrochen und das Opfer liegt da vor dir. Steh ihm bei und hilf ihm in der Befreiung."
 
 
Da öffnete der Gemeindeleiter die Augen und sah diesen jungen Mann da liegen. Er war da zusammengebrochen, und zwar nicht nur im Geist! Er war nun plötzlich wieder in seinem Körper. Und der junge Zauberer sagte, er habe keine Ahnung, wie sein Körper ihn gefunden habe. Er hatte ihn zu Hause gelassen, aber nun war er wieder in seinem Leib. Und er hatte keine Ahnung, wie er dort hingekommen war. Er wusste nur, dass ihn die Engel durch das Kirchendach da hineingebracht hatten. ‹ Das sind Dinge, die man sich kaum vorstellen kann. ‹ Aber der Pastor beruhigte die Gemeinde und teilte ihr mit, was ihm der Geist gesagt hatte.
 
Dann fragte er den jungen Mann: "Wer bist du?" Dieser begann zu zittern und Dämonen fuhren von ihm aus. Der Zauberer erfuhr Befreiung, und anschliessend begann er aus seinem Leben zu erzählen. Dieser junge Mann übergab sein Leben dem Herrn und ist jetzt Evangelist. Er predigt das Wort Gottes, und Gott braucht ihn mächtig im Befreiungsdienst.
 
Eines Tages ging ich zu einem Essen, da mir jemand von diesem jungen Mann erzählt hatte und weil ich neugierig war, ihn zu sehen. Und so saßen wir zusammen beim Abendessen, und irgendwann hatte dieser junge Mann eine Gelegenheit, sein Zeugnis zu geben. Er sprach über sehr viele Dinge, manchmal weinte er über all das Böse, das er angestellt hatte. Am Schluss seiner Ausführungen machte er einen Aufruf für zwei Dinge. Es waren viele Pastoren da, und an sie richtete er die folgende dringende Bitte:
"Liebe Pastoren, lehrt die Leute unbedingt zu beten. Denn
Christen, die nicht beten, können vom Feind in jeder Hinsicht besiegt werden. Und wenn sie nur wenig beten, hat der Feind sogar die Fähigkeit, dieses Gebet gegen die Christen zu verwenden."
 
Wir werden das gleich noch erläutern. Zweitens forderte er die Pastoren auch auf, die Bibel zu nehmen und nachzulesen, wie sie die geistliche Waffenrüstung verwenden können, die Gott ihnen gegeben hat.
Und dann erzählte er, wie er ganze Expeditionen unternommen hatte in die Lüfte hinein. Er drang mit andern satanischen Dienern und mit vielen dämonischen Geistern in die Atmosphäre, in die Luft hinein. Das ist so wie eine Arbeitsschicht, eine Arbeitseinheit. So regelmäßig hatte er diesen Dienst und musste in diese himmlischen Örter hineingehen. Und er sagte:
"In diesen himmlischen Örtern, in diesen geistlichen Räumen, wenn das betreffende Land bedeckt ist von dieser Finsternis, dann ist diese Decke manchmal so dick wie ein Fels und sie bedeckt ganze Regionen. Und die Dämonen sind fähig, an die Oberfläche dieser Decke zu gehen genau so wie unten hinein.
 
 
Und von diesem Punkt aus, von dieser Höhe aus regieren und kontrollieren sie, was darunter geschieht, beide, die
dämonischen Geister und die Knechte des Teufels, das heisst Menschen, die Satan dienen. Und wenn sie ihre Arbeit beendet haben, dann gehen sie wieder zurück, verlassen diese Decke und machen aber ihre Herrschaft fest, indem sie einen Bund schliessen, durch den sie ihre Stärke befestigen. Und wie tun sie das? Durch Opfer, die diese Satanisten auf ihren Altären bringen. Das können Opfer sein mit Zauberritualen, das kann durch Blutvergießen in allen möglichen Formen und Arten geschehen, sogar durch Abtreibung, auch durch Kriege, durch menschliche und auch tierische Opfer.
 
Das können Opfer sein in Form von sexueller Ausschweifung oder in allen möglichen Arten von sexuellen Perversionen, in die Menschen hineingeraten. Das sind Opfer, die diese Dämonen stärken und ihnen neue Kraft geben; daneben gibt es noch viele andere Arten von Opfern."
 
Er sprach wirklich über viele Dinge, und dann sagte er etwas, was mich erschütterte: Wenn er mit Dämonen dort an diesen hoch gelegenen Orten war und wenn auf der Erde die Christen zu beten begannen, dann begegneten ihnen diese Gebete auf dreierlei Arten. Alle Gebete erschienen wie Rauch, der zum Himmel aufstieg. Manche von diesen Gebeten stiegen wie Rauchsäulen hoch, wanden sich dann ein bisschen und verschwanden." Und der Ex-Satanist erklärte: "Leute, die solche Gebete beten, die leben normalerweise in irgend einem Bereich in Sünde und sind nicht bereit, sie loszulassen. Ihre Gebete sind so schwach, dass sie einfach vom Wind verweht werden und in der Atmosphäre verschwinden. Und dann gibt's andere Gebete, deren Rauch bis zu dieser Decke aufsteigt, wo er anstößt, aber er kann nicht durch diese Decke hindurch dringen. Und das sind gewöhnlich Gebete von Leuten, die wirklich ganz hingegeben und ernsthaft sind und in Reinheit leben, die aber zu wenig Glauben haben, wenn sie beten.
Und normalerweise wissen sie nicht, welche Bedingungen sie im Gebet erfüllen müssten. Und dann gibt's da noch eine dritte Art von Gebet. Es ist so wie Rauch, der mit Feuer erfüllt ist, und wenn dieser Feuerrauch aufsteigt und auf den Felsen (die Decke) trifft, dann ist er so heiß, dass dieser Fels wie Wachs zu schmelzen beginnt. Und das durchdringt diesen Felsen und kommt durch." Und er sagt: "Oft beginnen die Leute zu beten und ihre Gebete sind von der ersten Art, von der wir gesprochen haben.
 
Aber während sie weiter beten, beginnen ihre Gebete sich zu verändern und sie werden zur zweiten Art. Und wenn sie weitermachen, kommt plötzlich dieses Feuer in ihre Gebete hinein, so dass ihre Gebete so stark werden, dass sie die finstere Decke durchstoßen." Und er sagte: "Oftmals, wenn wir bemerkten, dass Gebete sich auf diese Weise intensivierten und dieser feurigen Phase recht nahe kamen, dann setzten wir uns mit anderen Geistern auf der Erde in Verbindung und sagten ihnen: 'Stört diese Person die da betet, damit sie damit aufhört, lenkt sie ab, macht sie unschädlich'. Sehr oft geben diese Christen dann auf nach dieser Ablenkung. Sie drängen zuerst in den geistigen Bereich hinein, sie tun Buße, sie erlauben dem Wort, dass es ihren Geist prüft und Glaube aufwächst, ihre Gebete werden immer stärker fokussiert und der Teufel sieht, ihre Gebete werden zu stark, deshalb versucht er sie zu stören. Das Telefon läutet, und manchmal, wenn du so in der Hingabe drin bist und das Telefon läutet, denkst du, du könnest einfach aufstehen, hingehen und das Telefongespräch beantworten und anschliessend gleich dort weitermachen, wo du vorher warst. Aber wenn du zurückkommst, musst du wieder von vorne beginnen. Und genau das will der Teufel.
 
Alle möglichen Arten von Ablenkung kommen dir in den Weg. Es kann sogar so sein, dass der Feind deinen Körper antastet und dir irgendwo Schmerzen verursacht, oder er macht dir einfach Appetit, so dass du in die Küche gehen möchtest, um etwas zu essen. Egal was, wenn er dich nur ablenken kann. Dann hat er dich besiegt." Und der Ex-Satanist sagte den Pastoren: "Lehrt doch die Leute, dass sie sich Zeit nehmen für mehr als so ein gewöhnliches, übliches, kleines Gebet. Solche Gebete können sie den Rest des Tages beten. Aber eine Zeit des Tages sollten sie sich herausnehmen, wo sie so auf den Herrn ausgerichtet sind, dass nichts sie ablenken kann. Und wenn Leute daran festhalten und weitermachen in dieser Art des Gebets und erlauben, dass der Geist Gottes sie inspiriert und das weiter und weiter führt, dann passiert etwas im geistlichen Bereich. Ihr Gebetsfeuer steigt bis zu diesem Felsen hinauf und dieser beginnt zu schmelzen. Wenn dieser Fels zu schmelzen beginnt, da wird es so heiß, dass kein Dämon mehr dableiben kann. Und auch kein menschlicher Geist (von Satanisten) hält es dort in der Nähe aus. Sie fliehen, sie rennen davon und da geschehen dann Durch brüche im geistigen Bereich. Sobald ein solcher Durchbruch stattgefunden hat, hört der Gebetskampf auf. Die Person, die so gebetet hat, spürt auf einmal, wie ihre Gebete so leicht, sanft und schön werden, und sie genießt das."
 
Und ich habe herausgefunden: Genau an diesem Punkt erreichen wir den Zustand, wo Zeit und andere Dinge keine Rolle mehr für uns spielen. Nicht, dass wir da so völlig abgehoben wären.
 
Gott kümmert sich auch um unsere irdische Zeit. Aber es ist so, als ob du alles niederlegen würdest und dich einfach mit Gott eins machen würdest. Dann fuhr der junge Mann fort: "Wenn solche Gebete durchdringen, dann kann es von diesem Moment an keinen Widerstand mehr geben, nichts kann sie aufhalten und diese Person kann so lange weiterbeten, wie sie will. Es gibt nichts mehr, was sie ablenken oder aufhalten kann. Und wenn das Gebet dann aufhört, bleibt das Loch oben offen.
 
Wenn solche Beter(innen) aufstehen und ihre Gebetsstätte verlassen, da folgt ihnen dieses offene Loch überall hin. Sie sind nicht mehr länger unter dieser Decke, sondern was sie tun, spielt sich unter dem offenen Himmel ab. In diesem Zustand kann ihnen der Teufel nicht mehr antun, was er will. Denn die Gegenwart Gottes ist diese Säule, die vom Himmel herab reicht, direkt auf ihr Leben. Sie sind geschützt, umgeben von dieser Säule.
 
 
Und in dieser Säule ist so viel Kraft, dass während sie weiter
beten, diese Gegenwart andere Leute berührt und das zerstört, was der Feind andern Menschen angetan hat. Und wenn sie mit Menschen zu sprechen beginnen und diese Leute bei ihnen stehen, dann werden sie hinein genommen in diese Säule und solange sie sich in dieser Säule befinden, werden alle Bindungen und Ketten des Feindes schwächer. Und wenn solche durchgebrochenen Beter (innen) das Evangelium mit Sündern teilen, dann ist der Widerstand sehr, sehr gering. Es ist so einfach, sie hinein zu
bringen ins Reich Gottes. Wenn sie für Kranke oder für Dinge beten, dann ist diese Gegenwart wieder vorhanden; das macht einen gewaltigen Unterschied zu einem gewöhnlichen Gebet."
 
Und der junge Mann sagte: "Der Teufel hasst diese Beter so.
Wenn es Orte gibt, wo regelmäßig so intensiv gebetet wird,
dann kommt die Gegenwart Gottes an diesen Ort und bleibt da, sie geht nicht mehr weg. Sie ist so stark, dass sogar
Menschen, die Gott nicht kennen, davon berührt werden, wenn sie an diesen Ort kommen; plötzlich werden alle dämonischen Bindungen schwächer, und wenn dann jemand da ist, der ihnen in Geduld und Liebe dient, können sie sehr leicht auf Jesu Seite gezogen werden ‹ nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch den Geist Gottes, in seiner Gegenwart.
 
Wenn sich aber niemand um diese Leute kümmert, dann kommen sie zwar in diese Gegenwart Gottes, fühlen sich überführt und beginnen sich zu fragen, was sie jetzt tun sollen. Aber wenn da niemand ist, der sie heraus führt, wenn sie diesen Ort wieder verlassen, dann werden ihre Bindungen und Ketten auch wieder stärker und der Teufel wird zu verhindern suchen, dass sie jemals wieder in eine solche Umgebung geraten."
 
Ihr könnt es euch vorstellen, wir sassen einfach da und
schauten diesen jungen Christen an. Er erzählte einfach,
was er getan und gesehen hatte.
 
Dann berichtete er weiter, was die Knechte des Teufels mit
denjenigen Christen machen, die im Gebet durchgebrochen
sind. Sie markieren diese Beter, sie studieren sie und
versuchen ihre Schwächen herauszufinden. Und wenn jemand im Gebet durchgedrungen ist dann wenden sie sich an andere Geister, denen sie dann spezielle Anweisungen geben, wie sie diese Person an ihren Schwachstellen angreifen können. Wenn ein solcher Beter, diesen Gebetsraum verlässt und dieser Geist des Gebetes auf ihm ist, wenn die Gegenwart Gottes ihn umgibt, dann ist sein geistlicher Stand sehr hoch. Die Freude des Herrn ist seine Kraft und der Teufel versucht alles Mögliche, um ihn von seiner Ausrichtung auf Gott abzulenken. Wenn er Charakterschwächen hat, dann versucht der Feind, ihm Leute über den Weg zu schicken, welche Dinge tun, die ihn ärgern. Und wenn dieser Beter dann nicht sensibel ist gegenüber dem Heiligen Geist und erlaubt, dass dieses ungezügelte Temperament mit ihm durchgeht, dann wendet er seine Augen vom Herrn ab, er wird ärgerlich und zornig. Nach einem Weilchen möchte er das wieder ablegen und in der Freude des Herrn weitergehen, aber er spürt sie nicht mehr. Nun versucht er, wieder in diesen Zustand hinein zu kommen, aber er fühlt sich nicht mehr gut. Warum? Wenn er dieser Versuchung nachgegeben hat, dann tun die Dämonen ihr Möglichstes, damit sie das Loch in der Decke wieder schließen können. Und wenn sie es schaffen, diesen Felsen wieder zu schließen, dann ist er von der Gegenwart Gottes abgeschnitten. Er ist immer noch ein Kind Gottes, aber diese besondere Art von Salbung, die auf seinem Leben war, ist abgeschnitten. Diese Gegenwart Gottes, die Grosses vollbringen kann, ohne dass der betende Christ versucht, etwas zu ’machen¹, ist abgeschnitten.
 
Die Dämonen und menschlichen Geister forschen nach den
Schwächen des Beters. Wenn diese im sexuellen Bereich sind, dann wird der Feind Leute und Ereignisse vorbereiten,
welche diese Leidenschaft wecken. Und wenn sich der Beter
dieser Versuchung hingibt, seine Gedankenwelt öffnet und
diese Gedanken empfängt, wenn er sie nährt und weiter darüber nachdenkt ‹ wenn er diese Salbung schliesslich wieder sucht, ist sie nicht mehr da." Vielleicht sagst du: Das ist doch unfair. Aber denk daran, was die Bibel sagt: "Zieh den Helm des Heils an! Zieh den Brustpanzer der Gerechtigkeit an!"
 
Wir sehen die Bedeutung dieser Waffen im geistlichen Kampf oft nicht. Denkt daran, was Jesus uns am Schluss des
Vaterunsers lehrt: "Führe uns nicht in Versuchung, sondern
erlöse uns von dem Bösen!" Jedesmal, wenn du im Gebet
durchbrichst, wenn du zum Ziel kommst, erinnere dich immer daran: Du bist ein schwacher Mensch. Denke daran: Du bist nicht perfekt. Frag den Herrn. Sag ihm: "Herr, ich hab diese Zeit im Gebet so genossen und ich werde jetzt diesen Raum wieder verlassen und in die Welt hinausgehen, so bitte ich dich: Führe mich nicht in Versuchung. Erlaube nicht, dass ich in die Fallen des Feindes hineintappe. Ich weiß, der Feind hat Fallen vorbereitet da draußen. Ich hab keine Ahnung welche und wo. Und ich weiß, dass ich Schwächen habe in bestimmten Bereichen in mir und ich weiß, dass ich der Versuchung nachgeben werde in bestimmten Bereichen, wenn du mich nicht schützt. So schütze mich, Herr! So wenn du siehst, dass ich auf eine Falle zugehe, dann dreh mich um, dass ich in die andere Richtung gehe. Herr, greif du ein, schreite du ein, lass nicht zu, dass ich in meiner eigenen Kraft wandle! Erlöse mich vom Bösen." Und Gott wird das tun.
 
 
Er kann das. Und darum passieren manchmal wunderbare
Bewahrungen und das Einzige, was du sagen kannst, ist:
"Danke, Herr!" Darum sagt der Apostel Paulus im
Thessalonicher: "Danke Gott allezeit," denn das ist sein
Wille für dich, für euch!
 
Manche Dinge sind nicht gut und schmerzen uns, und wir
fragen uns: Warum lässt Gott das zu? Aber wenn wir wüssten, vor was er uns bewahrt und rettet, dann wären wir dankbar.
 
Und wenn wir lernen dem Herrn wirklich zu vertrauen, dann sind wir in allem dankbar. Geliebte, ich möchte dieses
Thema nicht weiter vertiefen, denn ich möchte nicht etwas
aufbrechen, was ich nicht zu Ende führen kann. Ich möchte
aber doch versuchen, noch einen Schritt weiter zu gehen.
Der Ex-Satanist sagte: "Wenn Gebet auf die erwähnte Art
und Weise durchbricht, dann kommt die Antwort auf jeden
Fall. Ich kenne keinen einzigen Fall, wo Gebet auf diese
Art durchgebrochen und die Erhörung nicht gekommen ist. Die Erhörung war immer da. Aber in den meisten Fällen drang diese Erhörung niemals bis zu der Person durch, die darum gebeten hatte. Der Kampf um die Erfüllung des Gebets findet an den himmlischen Örtern statt. Wenn es Betern gelingt, den Himmel aufzubrechen, wenn dann aber der Felsen trotzdem wieder hergestellt werden kann, schauen Satans Horden die Person des Beters genau an. Sie beobachten diese Person, denn sie wissen: Die Antwort muss kommen."
 
Und dann sagte der junge Mann etwas, was meinen Glauben
erschütterte. Und aufgrund dieser seiner Aussage habe ich
zehn Tage gefastet und Gott gefragt: "Herr, ist das wirklich
wahr?" Der Mann sagte nämlich: "Jeder Christ hat seinen
persönlichen Engel, der ihm dient." Wir wissen, dass die
Bibel sagt, dass Engel dienende Geister für uns sind.
Dann fuhr er fort: "Wenn Leute beten, dann kommt die
Erhörung durch die Hand dieses Engels." Der Engel bringt
die Erhörung, wie wir es auch im Buch Daniel lesen. Aber
dann sagte er etwas ganz Gewaltiges: Wenn der Betende die
Waffenrüstung kennt und trägt, dann kommt die Erhörung durch die Hand eines Engels, der voll gerüstet ist für den Kampf.
Aber zu Christen, denen diese geistliche Waffenrüstung
völlig egal ist, kommen die Engel auch mit der Erhörung,
aber sie haben keine Waffenrüstung an. Sie sind nicht für
den Kampf gerüstet. Christen, die sich nicht darum kümmern, welche Gedanken sie in ihren Köpfen haben, wenn sie ihren Gedanken unkontrolliert den Lauf lassen, dann kommt ihr Engel ohne Helm. Genau die Waffe (aus der ganzen Waffenrüstung), die du ignorierst, die fehlt deinem Engel. Mit andern Worten: Unsere geistliche Waffenrüstung schützt nicht nur unseren physischen Körper, sie schützt uns auch an unserem geistigen Leib. Wenn dann der Engel kommt, dann untersuchen ihn die Dämonen genau und beobachten, welche Bereiche nicht geschützt sind, und diese Bereiche versuchen sie anzugreifen. Wenn er keinen Helm hat, versuchen sie seinen Kopf zu treffen und zielen auf ihn. Wenn er keinen Brustpanzer hat, versuchen sie seine Brust zu treffen. Und wenn er keine Schuhe anhat, dann werden sie Feuer auf seinen Weg legen, so dass er durchs Feuer gehen muss." Ich wiederhole nur, was dieser Mann gesagt hat. Aber wir haben dann natürlich auch gefragt: Können Engel denn Feuer fühlen?"
 
 
Und wisst ihr, was er gesagt hat? Erinnert euch, es geht
hier um einen geistigen Raum. Da haben Geistwesen mit
Geistwesen zu tun. Dazu sagte der Ex-Satanist: "Die Schlacht
ist intensiv. Wenn die Dämonen einen Engel Gottes überwinden können, dann ist das Erste, auf das sie es abgesehen haben, die Erhörung, die er bringt. Und wenn sie ihm diese Erhörung entreißen können, geben sie diese den Hexern, den Zauberern, und manche Leute behaupten: "Ich hab das und das durch Zauberei bekommen." Erinnert euch, was die Bibel im Jakobus sagt: "Alle guten Gaben kommen von Gott." Woher nimmt der Teufel die Dinge, die er seinen Leuten gibt? So viele Frauen, die keine Kinder bekommen können, gehen zu Zauberern und zu Hexern, und auf einmal werden sie schwanger. Woher haben sie dieses Kind? Ist Satan ein Schöpfer, kann er das tun?
Nein! Er stiehlt es von denen, die im Gebet nicht bis zum
Ende ausharren. Jesus sagt: "Betet ohne Unterlass!" Und:
"Wenn der Sohn Gottes kommt, wird er Glauben finden, wird er dich auf dem Platz finden, wo du ausharrst, oder bist du schon weggegangen und hast aufgegeben?"
 
Weiter erzählte der junge Mann, dass es den Dämonen noch
nicht genügt, wenn sie die Erhörung stehlen können. Sie
sind auch daran interessiert, den Engel aufzuhalten, der
die Erhörung bringt und sie kämpfen gegen ihn. Manchmal
haben sie auch Erfolg dabei, so dass sie den Engel fest-
halten und fesseln können. Wenn das passiert, dann ist
der Christ auf Erden, dessen Diener der betreffende Engel
ist, ein Opfer, die finsteren Mächte können dann mit diesem
Christen tun, was sie wollen. Denn er hat dort unten keinen
Diener im geistigen Bereich." Darauf fragten wir: "Meinst
du, dass Engel durch dämonische Mächte gefangen gehalten
werden können?" Der Ex-Satanist hatte zu dieser Zeit keine
Ahnung von der Bibel, weil er noch sehr jung war im Glauben.
 
 
Er sprach nur von seinen Erfahrungen. Er antwortete: "Sie
können den Engel nicht lange festhalten. Denn wenn andere
Christen irgendwo anders beten, dann kommt Verstärkung und der Engel wird wieder freigelassen, ja er muss wieder
freigelassen werden. Aber wenn der Beter auf Erden, der
für die Erhörung seines Gebets verantwortlich ist, das
nicht durchbetet, dann bleibt er selbst gebunden. Darauf
kann es passieren, dass der Feind seine eigenen Engel
dieser Person als Engel des Lichts sendet, und dort kommen
dann Täuschungen herein, falsche Visionen, falsche
Prophetien, falsche Leiterschaft im geistlichen Bereich,
diese Person fällt falsche Entscheidungen, und oft befindet
sie sich dann in einem Zustand, in dem sie offen ist für
jede Art von Angriff und Gebundenheit."
 
Als ich von diesem Essen nach Hause ging, war ich so
aufgewühlt, dass ich sagte: "Herr, ich möchte nicht einmal
versuchen, das zu verstehen. Alle meine Zuversicht, meine
Sicherheit, wird damit zerstört. Aber als ich dann den
Herrn suchte in diesen zehn Tagen des Fastens, tat der
Herr zwei Dinge:
1. Er bestätigte nicht nur, was ich gehört
hatte. Er öffnete meinen Geist, so dass ich noch viel mehr
von dem sehen konnte, was im geistigen Bereich passiert.
2.: Er zeigte mir, was wir tun können, wenn solche Dinge
passieren, so dass wir nicht überwunden, sondern zu
Überwindern werden.
 
Und wir müssen uns drei Dinge bewusst machen:
1. Wie wir die Waffen des geistlichen Kampfes benützen können.
Die Bibel nennt sie: die Waffen Gottes! Es ist nicht unsere,
sondern Gottes Waffenrüstung. Wenn wir sie verwenden,
erlauben wir Gott, an unserer Stelle zu kämpfen.
2. Verstehe den Dienst, den die Engel in unserem geistlichen
Leben für uns haben, um zu verstehen, was wir tun müssen in unserem Herzen, damit es mit dem geistlichen Bereich
übereinstimmt und wir das erreichen können, was Jesus will.
Und das bringt uns zum 3.Punkt, und das ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist nicht unser Diener und kommt nicht als unser Diener. Er rennt nicht ständig zwischen dem Vater und uns hin und her, um ihm zu sagen, was wir brauchen. Das ist Sache der Engel. Er steht an unserer Seite, neben uns. Und was tut er? Er führt uns, lehrt uns, leitet uns, hilft uns das Richtige auf die richtige Art zu beten. Und wenn etwas, das uns betrifft, im geistigen Bereich passiert, sagt er es uns. Manchmal weckt er uns in der Nacht und sagt: "Bete!" Und du sagst vielleicht: "Nein, es ist doch noch lange nicht Zeit."
 
Wenn er sagt: "Bete jetzt!" dann tut er das deshalb, weil
er sieht, was im geistigen Bereich passiert.
Manchmal sagt er: "Morgen solltest du fasten!" Und du sagst:
"Nicht morgen, aber am Montag fange ich an!" Doch er
versteht, was jetzt im geistigen Bereich dran ist. Wir
müssen lernen, dem Heiligen Geist gegenüber sensibel zu
sein. Er führt uns in die Gerechtigkeit. Geliebte, wir
werden hier abbrechen. Vielleicht können wir morgen
anschauen, wie wir etwas durchbeten können, so dass wir
diese Kämpfe im geistigen Bereich verstehen und durchbrechen können. Und wie wir unseren geistlichen Durchbruch beibehalten können, wenn wir in diesen Zustand hineinkommen.
 
Wenn wir das lernen, dann macht das Spaß. Dann lernen wir
eines: Es ist nicht unser Kampf, es ist der Kampf des Herrn!
Halleluja!
 
Stehn wir auf, bitte. Schau jemandem in die Augen. Und denk daran, wie oft diese Person schon verpasst haben könnte, was Gott vorbereitet hat. Und dann nehmt euch an der Hand, zwei oder drei Leute, und sagt einander: Da gibt es keinen Grund weiterhin enttäuscht und besiegt zu sein. Wir können überwinden. Es ist genug Kraft da, um zu überwinden. Jesus hat bereits alles getan. Amen.
 
Betet jetzt für einander, dass der Herr uns hilft zu überwinden, dass wir nicht verlieren, weil genug Kraft und genug Gnade zur Verfügung steht, um zu siegen. Danke, Jesus.